Wissen Sie gerade auf Anhieb, welche Windows Version auf Ihrem PC läuft? Ich meine nicht nur, ob es Windows 10 oder Windows 11 ist. Sondern die genaue Versionsnummer, die Build-Nummer, die Edition? Die meisten Nutzer, die ich über die Jahre betreut habe, können das nicht aus dem Stegreif sagen. Und das ist auch völlig in Ordnung. Bis zu dem Moment, wo man es plötzlich wissen muss.
Vielleicht wollen Sie ein neues Programm installieren und auf der Herstellerseite steht „Erfordert Windows 11 23H2 oder neuer“. Oder ein Techniker fragt Sie am Telefon nach Ihrer Windows-Version. Oder Sie haben gehört, dass der Support für Windows 10 ausläuft und fragen sich, ob Sie betroffen sind. In all diesen Situationen brauchen Sie die Info – und zwar schnell.
Ich bin Vangelis, Gründer von WindowsPower.de und seit über 25 Jahren im Windows-Universum unterwegs. In diesem Artikel zeige ich Ihnen 7 verschiedene Methoden, wie Sie in wenigen Sekunden Ihre Windows Version herausfinden können. Von der superschnellen Variante für Einsteiger bis zu den Profi-Methoden über CMD und PowerShell.
Übrigens: Wenn Sie sich fragen, ob Sie überhaupt noch updaten sollten – ja, sollten Sie. Aber dazu später mehr.
Wo sehe ich, ob Windows 11 oder 10?
Das ist die Frage, die mir am häufigsten gestellt wird. Und die gute Nachricht: Es ist wirklich einfach.
Methode 1: Der winver-Befehl (30 Sekunden)
Die schnellste Art, Ihre Windows Version herauszufinden, geht so:
- Drücken Sie Windows + R auf Ihrer Tastatur
- Geben Sie winver ein
- Drücken Sie Enter

Sofort erscheint ein übersichtliches Fenster mit allen wichtigen Informationen. Hier sehen Sie:
- Ihre Windows-Edition (zum Beispiel Home, Pro oder Enterprise)
- Die genaue Versionsnummer (wie 22H2 oder 23H2)
- Den aktuellen Betriebssystem-Build
- Die Build-Nummer Ihrer Installation
- Für wen Ihr Windows lizenziert ist

Ich persönlich nutze diese Methode gefühlt jede Woche. Nicht, weil ich vergesslich bin, sondern weil ich verschiedene Testrechner habe und es einfach der schnellste Weg ist.
Methode 2: Über die Windows-Einstellungen
Wenn Sie es lieber mit der Maus machen, funktioniert das auch:
- Klicken Sie auf Start → Einstellungen (oder drücken Sie Windows + I)
- Gehen Sie zu System
- Scrollen Sie nach unten und klicken Sie auf Info

Unter „Windows-Spezifikationen“ sehen Sie:
- Edition – z. B. Windows 11 Pro
- Version – z. B. 25H2
- Installiert am – wann das letzte große Update installiert wurde
- Betriebssystembuild – die genaue Build-Nummer
Und direkt darüber unter „Gerätespezifikationen“ erfahren Sie auch, ob Sie ein 32-Bit- oder 64-Bit-System haben. Das ist zum Beispiel wichtig, wenn Sie Software herunterladen und zwischen den Varianten wählen müssen.
Kleiner Hinweis am Rande: Bei Windows 11 gibt es nur noch die 64-Bit-Version. Wenn Sie also Windows 11 haben, sind Sie automatisch auf 64 Bit unterwegs.
- KEINE CD / KEIN PAKET
Woher weiß ich, welche Microsoft-Version ich habe?
Gute Frage, und hier wird es manchmal etwas verwirrend. Denn „Microsoft-Version“ kann verschiedenes bedeuten. Meistens wollen die Leute wissen, ob sie Windows 10 Home oder Windows 10 Pro haben – oder eben Windows 11 Home oder Pro. Das ist die sogenannte Windows-Edition.
Methode 3: Tastenkombination Windows + Pause
Auf vielen Tastaturen gibt es oben rechts die Pause-Taste. Drücken Sie gleichzeitig:
- Windows + Pause

Die gute alte Systemsteuerung kennt vermutlich jeder. Auch von hier lässt sich die Windows-Version problemlos ermitteln.
Der Weg über die Systemsteuerung:
- Klicken Sie auf das Start-Menü
- Geben Sie in die Suche „Systemsteuerung“ ein
- Öffnen Sie die Systemsteuerung
- Klicken Sie auf „System und Sicherheit“
- Wählen Sie dann „System“ aus
Das öffnet direkt die Systeminformationen. Hier sehen Sie auf einen Blick Ihre Windows-Edition, den Prozessor, den RAM und den Systemtyp. Bei neueren Laptops fehlt die Pause-Taste manchmal – dann nutzen Sie einfach die Einstellungen wie in Methode 2 beschrieben.
Was bedeuten die Versionsangaben?
Das verwirrt viele Leute, und ich kann das gut verstehen. Also mal ganz klar:
- Windows 11 oder Windows 10 = Der Name des Betriebssystems
- Home, Pro, Enterprise = Die Edition (bestimmt den Funktionsumfang)
- 25H2, 24H2, 23H2 = Die Versionsnummer (zeigt, welches halbjährliche Update installiert ist)
- Build-Nummer (z. B. 26200.7705) = Die genaue technische Versionsnummer inklusive kumulativer Updates
Wenn jemand Sie nach Ihrer „Windows-Version“ fragt, reicht meistens die Angabe „Windows 11 Pro, Version 25H2″. Die Build-Nummer brauchen Sie normalerweise nur, wenn der Microsoft-Support danach fragt oder wenn Sie prüfen wollen, ob ein bestimmtes kumulatives Update installiert ist.
Welche ist die aktuelle Windows-Version?
Stand März 2026 sieht die Lage so aus:
Windows 11 ist das aktuelle Betriebssystem von Microsoft. Die neueste Version für bestehende Geräte ist Windows 11 25H2 (Build 26200). Für neue Geräte gibt es seit Anfang 2026 auch Windows 11 26H1 (Build 28000), das aber nur auf ausgewählten neuen PCs vorinstalliert wird und nicht als Update für bestehende Geräte verfügbar ist.
Windows 10 hat im Oktober 2025 sein offizielles Supportende erreicht. In Europa gibt es dank des ESU-Programms (Extended Security Updates) noch Sicherheitsupdates bis Oktober 2026. Danach ist endgültig Schluss. Die letzte Version von Windows 10 ist 22H2.
Mein persönlicher Rat: Wenn Sie noch Windows 10 nutzen, sollten Sie ernsthaft über einen Umstieg auf Windows 11 nachdenken. Spätestens im Oktober 2026 stehen Sie sonst ohne Sicherheitsupdates da. Und das ist bei der aktuellen Bedrohungslage wirklich keine gute Idee.
Falls Sie sich fragen, ob ein Windows 12 kommt: Es gibt Gerüchte und Leaks, aber Microsoft hat bisher nichts offiziell angekündigt. Experten rechnen frühestens 2027 mit einem möglichen Nachfolger. Im Moment ist Windows 11 die Zukunft.
Apropos Updates – wenn Sie Probleme mit Windows-Updates haben, schauen Sie sich unsere Anleitung Windows Update hängt bei 100 Prozent an. Dort finden Sie bewährte Lösungen.
Wie erkenne ich, welche Version ich habe?
Neben den bereits genannten Methoden gibt es noch ein paar Wege, die besonders für fortgeschrittene Nutzer interessant sind.
Methode 4: Eingabeaufforderung (CMD)
Für alle, die gerne mit der Eingabeaufforderung arbeiten:
- Drücken Sie Windows + R
- Geben Sie cmd ein und drücken Sie Enter
- Tippen Sie systeminfo ein und drücken Sie Enter

Dieser Befehl spuckt eine ganze Menge Informationen aus. Ganz oben finden Sie den Betriebssystemname und die Betriebssystemversion. Außerdem den Systemtyp, den Original-Installationsdatum und vieles mehr.
Es gibt auch eine Kurzversion: Geben Sie einfach ver in die CMD ein. Das zeigt Ihnen die Versionsnummer in einer einzigen Zeile. Schnell und unkompliziert.
Methode 5: PowerShell
PowerShell ist noch mächtiger als die klassische Eingabeaufforderung. So geht es:
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Start
- Wählen Sie Terminal (oder PowerShell)
- Geben Sie ein:
Get-ComputerInfo | Select-Object OsName, OsVersion, WindowsVersion

Das gibt Ihnen eine saubere Übersicht mit dem Betriebssystemnamen, der exakten Version und der Windows-Versionsnummer. Wer PowerShell noch nicht kennt, dem empfehle ich unseren Artikel PowerShell für Einsteiger.
Methode 6: Systeminformationen (msinfo32)
Eine oft übersehene Methode, die aber richtig viele Details liefert:
- Drücken Sie Windows + R
- Geben Sie msinfo32 ein und drücken Sie Enter

Das Fenster „Systeminformationen“ zeigt unter der Systemübersicht alles Wichtige an: Betriebssystemname, Version, Build, Systemtyp, BIOS-Modus und sogar, ob Secure Boot aktiv ist. Diese Info brauchen Sie zum Beispiel, wenn Sie auf Windows 11 upgraden wollen, da Secure Boot dort Pflicht ist.
Methode 7: Registry (für Profis)
Okay, das ist wirklich nur was für Leute, die sich gut auskennen. Aber der Vollständigkeit halber:
- Drücken Sie Windows + R, geben Sie regedit ein
- Navigieren Sie zu:
HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREMicrosoftWindows NTCurrentVersion

Hier finden Sie alle Informationen in einzelnen Einträgen: ProductName, DisplayVersion, CurrentBuild und so weiter. Ehrlich gesagt brauchen Sie das im Alltag nie. Aber wenn Sie zum Beispiel Skripte schreiben, die die Version auslesen sollen, ist das der Ort, wo Windows die Daten hinterlegt.
Was passiert, wenn ich nicht auf Windows 11 umsteige?
Das ist eine Frage, die mich gerade in letzter Zeit sehr oft erreicht. Und ich verstehe die Sorge. Ein Betriebssystem zu wechseln ist lästig, kostet Zeit, und manchmal funktioniert danach irgendein Programm nicht mehr.
Aber hier ist die Realität:
Windows 10 bekommt seit Oktober 2025 keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr. In Europa verlängert das ESU-Programm den Schutz bis Oktober 2026 – aber danach ist definitiv Schluss. Ihr PC wird weiterhin funktionieren, keine Frage. Aber Sie haben dann ein Betriebssystem ohne Sicherheitsupdates. Jede neu entdeckte Sicherheitslücke bleibt offen. Das ist wie eine Haustür, die man nicht mehr abschließen kann.
Meine ehrliche Empfehlung:
- Prüfen Sie, ob Ihr PC die Systemanforderungen für Windows 11 erfüllt (TPM 2.0, Secure Boot, kompatible CPU)
- Wenn ja: Machen Sie ein Backup und führen Sie das Windows 11 Update durch
- Wenn nein: Überlegen Sie, ob ein neuer PC fällig ist – oder informieren Sie sich über Alternativen wie Linux
Ich weiß, das klingt hart. Aber als jemand, der seit über zwei Jahrzehnten mit Windows arbeitet: Sicherheitsupdates sind kein Luxus, sie sind Pflicht. Besonders wenn Sie Onlinebanking machen, E-Mails schreiben oder irgendwelche persönlichen Daten auf dem Rechner haben.
Falls Sie sich fragen, wie Sie Ihren PC fit für Windows 11 machen: Schauen Sie sich unsere Anleitung Windows 11 24H2 installieren an. Dort ist alles Schritt für Schritt erklärt.
Wie stelle ich fest, welches Betriebssystem mein PC hat?
Diese Frage klingt ähnlich wie die vorherigen, zielt aber oft auf etwas anderes ab. Manche Nutzer sind sich wirklich unsicher, ob auf ihrem Rechner überhaupt Windows läuft – vielleicht haben Sie einen gebrauchten PC bekommen, oder der Laptop stand lange unbenutzt herum.
Hier ein paar schnelle Erkennungsmerkmale:
Windows 11 erkennen Sie an:
- Dem zentrierten Startmenü in der Taskleiste
- Den abgerundeten Fensterecken
- Der Einstellungen-App im modernen Design
Windows 10 erkennen Sie an:
- Dem Startmenü mit Live-Kacheln (links unten)
- Den eckigen Fensterecken
- Cortana in der Taskleiste (bei manchen Versionen)
Windows 8/8.1 erkennen Sie an:
- Der Kachel-Oberfläche auf dem Startbildschirm
- Fehlendem klassischen Startmenü
- KEINE CD / KEIN PAKET
Und wenn Sie einfach nur schnell wissen wollen, was drauf ist: Windows + R → winver → Enter. Funktioniert bei allen Windows-Versionen ab Windows XP.
Bonus: Windows-Version dauerhaft auf dem Desktop anzeigen
Wussten Sie, dass Sie die Windows-Version permanent auf dem Desktop einblenden können? Das ist besonders praktisch, wenn Sie mehrere Rechner verwalten oder in einer IT-Abteilung arbeiten.
So geht es:
- Drücken Sie Windows + R, geben Sie regedit ein
- Navigieren Sie zu:
HKEY_CURRENT_USERControl PanelDesktop - Doppelklicken Sie auf PaintDesktopVersion
- Setzen Sie den Wert von 0 auf 1
- Starten Sie Windows neu
Danach wird die Versionsnummer unten rechts auf Ihrem Desktop angezeigt – direkt über der Taskleiste. Dezent und immer sichtbar. Ich nutze das auf meinen Testrechnern und finde es super praktisch.
Falls Sie nach dem Neustart Ihre Taskleiste anpassen möchten, haben wir dafür auch eine Anleitung.
Zusammenfassung: Alle 7 Methoden auf einen Blick
| Methode | Befehl/Weg | Schwierigkeit | Infos |
|---|---|---|---|
| winver | Windows + R → winver | Einfach | Edition, Version, Build |
| Einstellungen | System → Info | Einfach | Edition, Version, Build, Hardware |
| Windows + Pause | Tastenkombination | Einfach | Edition, Hardware |
| CMD (systeminfo) | cmd → systeminfo | Mittel | Umfangreiche Systemdetails |
| PowerShell | Get-ComputerInfo | Mittel | Detaillierte Systeminformationen |
| msinfo32 | Windows + R → msinfo32 | Mittel | Sehr detailliert, inkl. Secure Boot |
| Registry | regedit → CurrentVersion | Fortgeschritten | Alle internen Versionsdaten |
Persönlicher Rat & Fazit
Als ich 2013 WindowsPower.de gegründet habe, war Windows 8 das große Thema. Seitdem hat sich einiges verändert – aber eine Sache ist gleich geblieben: Die meisten Probleme lassen sich lösen, wenn man erstmal weiß, was genau auf dem Rechner läuft.
Welche Windows Version habe ich? – diese Frage klingt banal, aber sie ist der Startpunkt für fast jede Problemlösung, jedes Update und jede Software-Installation. Nehmen Sie sich die 30 Sekunden, drücken Sie Windows + R, tippen Sie winver ein, und Sie haben Ihre Antwort.
Und wenn Sie bei dieser Gelegenheit feststellen, dass Sie noch auf Windows 10 sind: Planen Sie den Umstieg. Nicht in Panik, aber mit einem klaren Zeitplan. Oktober 2026 kommt schneller, als man denkt.
Nächster Schritt: Schauen Sie sich die neuesten Windows 11 Funktionen 2026 an und entdecken Sie, was das aktuelle System alles kann. Es lohnt sich.
Haben Sie Fragen oder eine Methode, die hier fehlt? Schreiben Sie uns einen Kommentar – ich antworte persönlich.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Wie finde ich heraus, ob ich Windows 10 oder 11 habe?
Drücken Sie Windows + R, geben Sie winver ein und bestätigen Sie mit Enter. Im Fenster steht oben, ob Sie Windows 10 oder Windows 11 nutzen, inklusive der genauen Edition und Versionsnummer.
Welche Windows Version ist aktuell 2026?
Die aktuelle Version ist Windows 11 25H2 (Build 26200) für bestehende Geräte. Neue PCs können auch mit Windows 11 26H1 (Build 28000) ausgeliefert werden. Windows 10 hat sein Supportende erreicht und erhält in Europa noch bis Oktober 2026 ESU-Updates.
Wie erkenne ich, ob mein Windows 32 oder 64 Bit hat?
Gehen Sie zu Einstellungen → System → Info. Unter „Gerätespezifikationen“ finden Sie den Eintrag „Systemtyp“ – dort steht entweder „64-Bit-Betriebssystem“ oder „32-Bit-Betriebssystem“. Windows 11 gibt es nur als 64-Bit-Version.
Was bedeutet die Build-Nummer bei Windows?
Die Build-Nummer zeigt, welches kumulative Update installiert ist. Sie ändert sich mit jedem Sicherheitsupdate. Die Versionsnummer (z. B. 25H2) zeigt dagegen das große halbjährliche Feature-Update an. Beide zusammen identifizieren den exakten Updatestand Ihres Systems.
Kann ich Windows 10 nach dem Supportende weiter nutzen?
Technisch ja – Ihr PC funktioniert weiter. Aber Sie erhalten keine Sicherheitsupdates mehr (in Europa bis Oktober 2026 über ESU). Danach sind Sie Sicherheitsrisiken ausgesetzt. Microsoft empfiehlt den Umstieg auf Windows 11.
![Welche Windows Version habe ich? 7 schnelle Wege zum Herausfinden [2026] microsoft win 11](https://www.windowspower.de/wp-content/uploads/2023/09/microsoft-win-11.jpg)
