Gaming erfreut sich seit jeher großer Beliebtheit. Schon in den Anfangszeiten von Nintendo und SEGA entwickelten viele Gaming-Fans ihre Fähigkeiten weiter – sowohl in Spielhallen als auch zu Hause. Heute ist Gaming deutlich fortschrittlicher, als einfach nur eine Disc oder ein Modul einzulegen, denn die meisten Spiele werden online gespielt. Alles, was man benötigt, ist eine gute Internetverbindung, und schon kann man sich zu Hause oder unterwegs im Bus einloggen.

Doch Online-Gaming bringt auch einige Risiken mit sich. Eines davon ist ein DDoS-Angriff. Im Folgenden erklären wir, was DDoS bedeutet und wie man sich beim Gaming vor einem solchen Angriff schützen kann.

Der Aufstieg des Online-Gamings

Dank der rasanten technologischen Entwicklung ist Online-Gaming immer beliebter geworden. Vom Gameplay über die Grafik bis zu Multiplayer-Funktionen ist heute alles detaillierter und ausgereifter als je zuvor.


Modernste Technologien ermöglichen es Spielern auf der ganzen Welt, miteinander in Kontakt zu treten, gegeneinander anzutreten und zusammenzuarbeiten. Innerhalb weniger Minuten kann man die neuesten Spiele herunterladen und gegen Menschen auf anderen Kontinenten und in anderen Zeitzonen spielen.

Gaming ist dabei nicht nur ein unterhaltsames Hobby, sondern wird für viele zunehmend zu einem festen Bestandteil ihres Lebens. Einige machen das Gaming sogar zum Beruf. Persönlichkeiten wie PewDiePie und Fernanfloo konnten beispielsweise mit ihren YouTube-Kanälen ihren Lebensunterhalt verdienen.

Je nachdem, welche Art von Gaming einen interessiert, gibt es unterschiedliche Persönlichkeiten und Content-Creator, denen man folgen kann. Einige Gamer sind beispielsweise vorwiegend für ihre Erfolge im E-Sport bekannt. PewDiePie hingegen machte sich unter anderem mit humorvollen Walkthroughs beliebter Spiele einen Namen.

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DDoS beim Gaming verstehen

Ganz gleich, ob man nur zum Spaß spielt oder in die Fußstapfen einiger seiner Lieblings-Gaming-Persönlichkeiten treten möchte: Die möglichen Risiken sollte man kennen. Online-Gaming kann unter anderem das Risiko erhöhen, dass persönliche Daten kompromittiert werden. Cyberkriminelle entwickeln immer ausgefeiltere Methoden, um in Systeme einzudringen und Informationen zu stehlen.

Eine der Gefahren, auf die Gamer achten sollten, sind DDoS-Angriffe. DDoS steht für „Distributed Denial of Service“ und bezeichnet einen böswilligen Angriff, dessen Ziel es ist, einen Server mit einer enormen Menge an Datenverkehr oder Anfragen zu überlasten. Dabei senden Bots – manchmal auch als „Zombies“ bezeichnet – eine große Zahl von Anfragen an einen Server. Diese stammen von zahlreichen kompromittierten Computern und anderen Geräten.

Die Bots werden von einer zentralen Stelle beziehungsweise dem Angreifer gesteuert. Dieser weist sie beispielsweise an, einen Server mit einer großen Zahl künstlicher Anfragen zu überlasten.

Server, die nicht ausreichend auf solche Angriffe vorbereitet sind, können schnell überfordert werden. Unter bestimmten Umständen können Angreifer außerdem versuchen, einzelne IP-Adressen gezielt ins Visier zu nehmen. Die Folgen können Verbindungsprobleme oder Ausfälle sein, sodass Gamer nicht mehr auf ihr Spiel oder den jeweiligen Dienst zugreifen können.

So schützt man sich vor DDoS-Angriffen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Risiko eines DDoS-Angriffs zu reduzieren. Eine davon besteht darin, die eigene öffentliche IP-Adresse möglichst nicht unnötig preiszugeben. Ein VPN (Virtual Private Network) kann hierbei eine zusätzliche Schutzmaßnahme sein: Es leitet die Internetverbindung über einen VPN-Server und verbirgt gegenüber anderen Teilnehmern im Internet die öffentliche IP-Adresse des eigenen Anschlusses. Das kann insbesondere dann hilfreich sein, wenn ein Angreifer versucht, die persönliche IP-Adresse eines Gamers gezielt anzugreifen. Ein VPN allein verhindert allerdings nicht jede Form von DDoS-Angriff.

Weiterhin sollte man vorsichtig damit sein, welche Informationen man online weitergibt. Auch wenn man seine Mitspieler kennt und ihnen vertraut, sollte man sensible oder persönliche Daten nicht unnötig in Chats, Streams oder anderen öffentlichen Bereichen teilen.

Ebenso wichtig sind starke, einzigartige Passwörter für die eigenen Konten. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung können den Schutz weiter erhöhen. Verdächtige Links und unbekannte Downloads sollte man ebenfalls meiden.

Bist du Gamer? Wie schützt du dich beim Spielen im Internet?

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein DDoS-Angriff beim Gaming?

Ein DDoS-Angriff überlastet einen Server oder eine Internetverbindung mit einer riesigen Zahl künstlicher Anfragen. Für Gamer bedeutet das Verbindungsprobleme oder Ausfälle, sodass Spiel oder Dienst nicht mehr erreichbar sind.

Schützt ein VPN vor DDoS-Angriffen?

Ein VPN verbirgt die öffentliche IP-Adresse des eigenen Anschlusses und hilft damit gegen gezielte Angriffe auf einzelne Gamer. Vor jeder Form von DDoS-Angriff schützt es allerdings nicht.

Was sind Bots und Zombies bei einem DDoS-Angriff?

Bots, manchmal auch Zombies genannt, sind kompromittierte Computer und andere Geräte. Ein Angreifer steuert sie zentral und lässt sie große Mengen künstlicher Anfragen an einen Server senden.

Wie schützt man sich beim Online-Gaming vor DDoS-Angriffen?

Die öffentliche IP-Adresse möglichst nicht preisgeben, ein VPN als Zusatzschutz nutzen, keine sensiblen Daten in Chats oder Streams teilen, starke einzigartige Passwörter mit Zwei-Faktor-Authentifizierung verwenden und verdächtige Links oder unbekannte Downloads meiden.

Das Wichtigste in aller Kürze

  • Ein DDoS-Angriff überlastet einen Server mit einer enormen Menge an Datenverkehr, den Bots von zahlreichen kompromittierten Geräten senden.
  • Für Gamer können Angriffe auf einzelne IP-Adressen Verbindungsprobleme oder Ausfälle verursachen.
  • Ein VPN verbirgt die öffentliche IP-Adresse des eigenen Anschlusses, verhindert aber nicht jede Form von DDoS-Angriff.
  • Starke, einzigartige Passwörter und die Zwei-Faktor-Authentifizierung erhöhen den Schutz der Spielekonten zusätzlich.
  • Sensible Daten gehören nicht in Chats, Streams oder andere öffentliche Bereiche, auch nicht unter vertrauten Mitspielern.
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Ich bin Vangelis, Windows-Experte und Gründer von WindowsPower.de. Seit 2013 hilft er über 500.000 Nutzern bei Windows-Problemen mit 25+ Jahren IT-Erfahrung. Stetig arbeiten wir daran, Lösungsvorschläge für alle möglichen Windows-Probleme zu bieten.

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