Ashampoo Music Studio Pro 27 ist die neue Version der bekannten Musiksoftware aus Oldenburg und seit heute offiziell erhältlich. Ich habe mir die Testversion direkt am Erscheinungstag installiert und vor allem das überarbeitete Aufnahmemodul unter die Lupe genommen – genau dort hat Ashampoo dieses Mal am meisten geschraubt.

Wer Musik-CDs archivieren, Streams mitschneiden oder einfach nur seine MP3-Sammlung aufräumen will, bekommt mit Ashampoo Music Studio Pro 27 ein Komplettpaket statt fünf Einzeltools. Das „Pro“ im Namen ist neu und steht laut Hersteller für die volle Ausstattung – vorher hieß die Bezahlversion schlicht „Music Studio“, während parallel eine kostenlose Variante mit reduziertem Funktionsumfang existiert.

Die Music-Studio-Reihe begleitet uns hier auf windowspower.de schon länger: Wir hatten bereits Music Studio 8, Music Studio 10 und die kostenlose 2024er-Version im Test. Genau dieser Vergleich über mehrere Generationen hinweg macht deutlich, wie stark sich der Fokus der Software über die Jahre verschoben hat – vom reinen CD-Rippen und Brennen hin zu Streaming-Mitschnitten und einer durchdachten Musikverwaltung.

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ashampoo music studio pro 27

Was ist neu in Ashampoo Music Studio Pro 27?

Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf dem Aufnahmebereich. Bei Audioaufnahmen lässt sich die Lautstärke zum Mithören jetzt direkt im Programm regeln, ohne die globale Windows-Systemlautstärke zu verändern – ein Detail, das bei langen Aufnahmesessions einen echten Unterschied macht. Die automatische Titeltrennung erkennt Trackwechsel deutlich präziser als in der Vorversion und wertet dafür zusätzlich Informationen wie Änderungen im Fenstertitel der abspielenden Anwendung aus.

Auch die CD-Erkennung wurde überarbeitet: Das Programm gleicht mehrere Datenbankeinträge automatisch ab, führt sie intelligent zusammen und liest zusätzlich CD-Text direkt von der Disc aus. Das Aufnahmemodul selbst startet spürbar schneller und reagiert flüssiger – bei meinem ersten Test auf einem Ryzen-7-System öffnete sich das Aufnahmefenster praktisch verzögerungsfrei, während ich bei der Vorgängerversion noch eine kurze Ladepause gewohnt war.

  • Unabhängige Mithörlautstärke bei Aufnahmen, getrennt von der Windows-Systemlautstärke
  • Verbesserte automatische Titeltrennung mit Auswertung des Fenstertitels
  • Optimierte CD-Erkennung mit CD-Text-Auslesung direkt von der Disc
  • Schnellerer Start und flüssigere Bedienung im Aufnahmemodul
  • Neue Split-Funktion zum Zerteilen ausgewählter Trackbereiche
  • Loop-Preview zum wiederholten Abspielen einzelner Übergänge

Acht Module im Überblick: vom Rippen bis zum Mixtape

Neben den Aufnahme-Neuerungen bleibt der Grundaufbau bewusst unverändert – Ashampoo setzt seit Jahren auf ein modulares Konzept, bei dem jede Aufgabe ihren eigenen, klar abgegrenzten Bereich bekommt. Wer bereits eine ältere Version kennt, findet sich in Music Studio Pro 27 sofort zurecht.

Für Partys, Roadtrips oder einfach nur die eigene Lieblingsauswahl lassen sich Mixtapes für jeden Anlass zusammenstellen, inklusive Überblendungen zwischen den Titeln. Der integrierte Cover-Designer erstellt passende Hüllen für selbst gebrannte CDs und DVDs, während sich Playlisten wahlweise in verschiedenen Audioformaten exportieren lassen – praktisch, wenn das Zielgerät nur bestimmte Dateitypen abspielt. Ein oft unterschätztes Modul zieht zudem Tonspuren aus Videos, etwa um den Soundtrack eines eigenen Clips separat weiterzuverwenden.

  • Bearbeitung, Organisation und Brennen von Musik in einem Programm
  • Mixtapes für verschiedene Anlässe mit Überblendungen erstellen
  • Cover-Designer für individuelle CD- und DVD-Hüllen
  • Playlisten in verschiedenen Audioformaten exportieren
  • Tonspuren aus Videodateien extrahieren
  • Automatisches Umbenennen von Musikdateien nach Metadaten

In der Praxis zeigt sich der Vorteil des Rundum-Pakets vor allem dann, wenn mehrere dieser Aufgaben direkt hintereinander anfallen – etwa CD rippen, Tags korrigieren, ein Mixtape daraus bauen und anschließend ein Cover drucken, alles ohne Programmwechsel. Genau das meinte auch Ashampoos COO Michael Vögel sinngemäß, als er beschrieb, dass er ohne die Software mehrere Einzelprogramme parallel bräuchte.

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Ashampoo Music Studio Pro 27 kaufen: Preis und Verfügbarkeit

Zum Marktstart kostet die Vollversion 12 Euro statt regulär 40 Euro – ein Einführungsrabatt von 70 Prozent, wie er bei Ashampoo zum Launch üblich ist. Bestandskunden einer Vorgängerversion zahlen für das Upgrade 14 Euro. Enthalten sind eine Download-Lizenz, eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie und eine kostenlose Testphase von ebenfalls 30 Tagen, in der sich das Programm ohne Einschränkungen ausprobieren lässt.

Wer bereits die kostenlose Ashampoo Music Studio Version nutzt, sollte wissen: Die Gratis-Variante bleibt weiterhin verfügbar, bekommt aber nicht automatisch alle Pro-27-Neuerungen. Die aktuellen Aufnahme- und Editor-Funktionen sind der kostenpflichtigen Pro-Version vorbehalten.

LizenzPreisDetails
Neukauf (Einführungspreis)12 €statt 40 €, −70 %
Upgrade von Vorgängerversion14 €für Bestandskunden
Testversion0 €30 Tage, voller Funktionsumfang

Der Einführungspreis ist zeitlich begrenzt – bei früheren Ashampoo-Launches lag der reguläre Preis nach der Startphase meist wieder deutlich über dem Einführungsangebot. Wer die Software ohnehin plant, fährt aktuell also günstiger.

CDs rippen mit präziserer Titelerkennung

Wer alte Musik-CDs digitalisieren will, profitiert am stärksten vom überarbeiteten Erkennungsmodul. Ashampoo Music Studio Pro 27 vergleicht beim Rippen mehrere Online-Datenbanken gleichzeitig und wählt automatisch die vollständigsten Metadaten aus – Interpret, Album, Track-Titel und Genre landen so ohne manuelles Nachbearbeiten korrekt in den Tags.

Ich habe zum Test eine ältere Sampler-CD ohne bekannten Barcode eingelegt: Während frühere Versionen hier oft nur unvollständige Trackdaten fanden, ergänzte Pro 27 die fehlenden Titel über den direkt von der Disc gelesenen CD-Text. Das spart bei größeren CD-Sammlungen spürbar Zeit gegenüber der manuellen Nachbearbeitung.

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Editor-Funktionen: Split, Titelleiste und Kontextmenü

Im Audio-Editor lassen sich Tracks jetzt per neuer Split-Funktion gezielt in Abschnitte zerlegen: Eine Auswahl markieren, und das Programm setzt automatisch Schnitte am Anfang und Ende – praktisch, um zum Beispiel nur den Mittelteil eines Songs mit dem Equalizer zu bearbeiten oder freizustellen. Jeder Track bekommt zudem eine eigene Titelleiste, über die er sich direkt verschieben lässt, ohne den Überblick beim Mischen zu verlieren.

Ein neues Kontextmenü bündelt die wichtigsten Funktionen per Rechtsklick direkt im Arbeitsbereich – die klassische Toolleiste bleibt parallel bestehen, wer lieber mit der Maus über feste Buttons arbeitet. Für Vergleichszwecke lohnt sich zudem die neue Loop-Preview: Ein Bereich lässt sich in Dauerschleife abspielen, um etwa den Übergang zwischen zwei Songs beim Mixtape-Bau exakt zu timen.

⚠️ Achtung: Legen Sie vor dem Bearbeiten größerer Musikarchive ein Backup der Originaldateien an. Der Audio-Editor überschreibt bearbeitete Spuren standardmäßig als neue Datei, aber bei Stapelverarbeitung mehrerer hundert Titel lohnt sich zur Sicherheit trotzdem eine separate Kopie.

Mehr Tags und Cover-Optionen für die Musiksammlung

Für die Metadaten-Verwaltung unterstützt Ashampoo Music Studio Pro 27 nun 18 verschiedene Tag-Typen – von Interpret und Album bis zu Entstehungsjahr und Komponist. Wer seine Sammlung akribisch pflegt, kann damit deutlich mehr Details hinterlegen als noch in älteren Versionen. Auch beim Artwork gibt es mehr Spielraum: Neben dem klassischen Cover lassen sich jetzt zusätzlich Booklet, Künstlerbild und Rückseite pro Album speichern.

Die automatische Umbenennung sortiert Dateien weiterhin auf Basis der Metadaten in konsistente Ordnerstrukturen – ein Feature, das gerade bei gewachsenen, unübersichtlichen MP3-Archiven aus den 2000er-Jahren viel manuelle Handarbeit erspart.

Systemvoraussetzungen für Ashampoo Music Studio Pro 27

Ashampoo Music Studio Pro 27 läuft unter Windows 11 und Windows 10 (x64), jeweils inklusive ARM-Varianten – wer also einen Windows-11-ARM-Laptop mit Snapdragon-Chip nutzt, ist ebenfalls versorgt. Eine Internetverbindung wird für die Aktivierung sowie für einzelne Online-Dienste wie die CD-Datenbank benötigt, die Programmlizenz wird dabei in regelmäßigen Abständen online überprüft. Unterstützt werden gängige Formate wie MP3, WAV, WMA, FLAC, OGG und OPUS, sowohl beim Import als auch bei der Konvertierung.

VoraussetzungDetails
BetriebssystemWindows 11, Windows 10 (x64), jeweils inkl. ARM
InternetFür Aktivierung und einzelne Onlinedienste erforderlich
Unterstützte FormateMP3, WAV, WMA, FLAC, OGG, OPUS

Lizenzaktivierung und Datenverbindung

Ein Punkt, der in reinen Marketingtexten gerne untergeht: Für die Aktivierung von Ashampoo Music Studio Pro 27 ist zwingend eine Internetverbindung nötig, und die Lizenz wird laut Hersteller in regelmäßigen Abständen erneut online geprüft. Offline-Nutzer ohne dauerhaften Internetzugang sollten das vorab einplanen, auch wenn die eigentliche Aufnahme- und Bearbeitungsarbeit anschließend lokal auf dem Rechner läuft.

Einzelne Zusatzdienste – etwa der automatische Abgleich mit Online-CD-Datenbanken bei der Titelerkennung – benötigen ebenfalls eine bestehende Verbindung. Wer overwiegend offline arbeitet, kann die Metadaten in diesem Fall weiterhin manuell nachtragen; komfortabel ist das allerdings nicht, weshalb ich für die volle Funktionsvielfalt eine stabile Internetverbindung empfehle.

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In 3 Schritten zur ersten Aufnahme mit Ashampoo Music Studio Pro 27

Für den Einstieg braucht es keine Vorkenntnisse. Diese drei Schritte reichen für die erste eigene Aufnahme:

  1. Testversion herunterladen und installieren: Die 30-Tage-Testversion lässt sich direkt von der Ashampoo-Produktseite laden und benötigt für die Installation nur wenige Klicks.
  2. Aufnahmequelle und Mithörlautstärke einstellen: Im Aufnahmemodul Quelle, Qualität und Format auf einer Seite wählen und die neue, unabhängige Mithörlautstärke nach Bedarf anpassen.
  3. Aufnahme starten und Titel automatisch trennen lassen: Nach dem Start erkennt die verbesserte Titeltrennung Trackwechsel selbstständig – am Ende stehen fertig benannte, einzelne Dateien statt einer langen Gesamtaufnahme.

Mein Tipp: Für Streaming-Mitschnitte aus Spotify oder ähnlichen Diensten lohnt sich vorab ein kurzer Testlauf mit einem einzelnen Song – so lässt sich prüfen, ob Titel und Interpret korrekt erkannt werden, bevor man eine ganze Playlist mitschneidet.

Ashampoo Music Studio Pro 27 vs. Vorgängerversionen

Gegenüber älteren Versionen wie Music Studio 8 oder Music Studio 10, die wir hier auf windowspower.de bereits getestet hatten, verschiebt sich der Fokus klar in Richtung Aufnahme und Organisation. Früher standen CD-Ripping und Brennen im Vordergrund, heute sind es Streaming-Mitschnitte und die Verwaltung großer digitaler Sammlungen.

BereichÄltere VersionenMusic Studio Pro 27
MithörlautstärkeAn Windows-Systemlautstärke gekoppeltUnabhängig im Programm regelbar
TiteltrennungBasierte primär auf PausenerkennungWertet zusätzlich Fenstertitel aus
CD-ErkennungEinzelne DatenbankquelleMehrere Quellen kombiniert + CD-Text
Tag-UnterstützungWeniger Tag-Typen18 unterstützte Tag-Typen
Cover-VerwaltungNur FrontcoverCover, Booklet, Künstlerbild, Rückseite

Vor- und Nachteile im Überblick

Die Kundenbewertungen auf der Ashampoo-Produktseite zeichnen ein gemischtes, aber überwiegend positives Bild: Von 36 Bewertungen seit dem 25. Juni 2026 vergaben 62,9 Prozent fünf Sterne, gleichzeitig stehen dem aber auch 22,2 Prozent Ein-Stern-Bewertungen gegenüber – ein Hinweis darauf, dass die Software nicht für jeden Anwendungsfall gleich gut passt.

  • ✅ Acht Module in einer Oberfläche statt mehrerer Einzelprogramme
  • ✅ Deutlich verbesserte Aufnahme- und Titeltrennungsfunktionen
  • ✅ 30 Tage kostenlos testbar, einmalige Lizenzgebühr statt Abo
  • ✅ Unterstützt Windows 11 und 10, auch auf ARM-Geräten
  • ❌ Internetverbindung für Aktivierung und Lizenzprüfung notwendig
  • ❌ Neue Pro-Funktionen bleiben der kostenpflichtigen Version vorbehalten

Für wen lohnt sich Ashampoo Music Studio Pro 27?

Am meisten profitieren Nutzer, die regelmäßig CDs digitalisieren, Musik-Streams aufnehmen oder eine große, unaufgeräumte MP3-Sammlung endlich ordnen wollen. Für gelegentliches Musikhören oder einfaches Abspielen lohnt sich der Kauf dagegen nicht – dafür reichen kostenlose Player wie der Windows Sprachrekorder oder einfache Media-Player völlig aus.

Wer dagegen häufiger Vinyl-Sammlungen digitalisiert, Podcasts schneidet oder Mixtapes für Feiern zusammenstellt, bekommt mit Ashampoo Music Studio Pro 27 ein Werkzeug, das mehrere Einzelprogramme ersetzt. Genau diesen Praxisbezug bestätigt auch die Ashampoo-eigene Produktbeschreibung, die das Programm ausdrücklich als Ersatz für drei bis vier separate Tools positioniert.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Ashampoo Music Studio Pro 27?

Ashampoo Music Studio Pro 27 ist eine Musiksoftware für Windows 11 und 10, mit der sich Audiodateien aufnehmen, schneiden, konvertieren, rippen, brennen und verwalten lassen. Die Version ist seit dem 7. Juli 2026 erhältlich.

Was kostet Ashampoo Music Studio Pro 27?

Zum Marktstart kostet die Vollversion 12 Euro statt regulär 40 Euro. Besitzer einer Vorgängerversion zahlen für das Upgrade 14 Euro.

Läuft Ashampoo Music Studio Pro 27 unter Windows 10?

Ja. Die Software unterstützt sowohl Windows 11 als auch Windows 10 (x64), jeweils inklusive der jeweiligen ARM-Varianten.

Kann ich Ashampoo Music Studio Pro 27 kostenlos testen?

Ja. Es steht eine 30 Tage lange, funktional uneingeschränkte Testversion zur Verfügung. Zusätzlich gilt beim Kauf eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie.

Was ist der Unterschied zur kostenlosen Ashampoo Music Studio Version?

Die kostenlose Version bietet einen reduzierten Funktionsumfang. Neuerungen wie die unabhängige Mithörlautstärke, die verbesserte Titeltrennung und die optimierte CD-Erkennung sind der kostenpflichtigen Pro-Version vorbehalten.

Fazit

Ashampoo Music Studio Pro 27 ist ein solides, fokussiertes Update: Statt vieler neuer Module hat Ashampoo genau dort nachgebessert, wo es beim täglichen Gebrauch am meisten auffällt – Aufnahme, Titeltrennung und CD-Erkennung. Für 12 Euro im Einführungsangebot ist das Preis-Leistungs-Verhältnis aktuell sehr gut, gerade weil die 30-tägige Testphase ein risikofreies Ausprobieren erlaubt. Wer bereits eine Vorgängerversion besitzt und regelmäßig aufnimmt oder CDs rippt, sollte das Upgrade für 14 Euro ernsthaft in Betracht ziehen. Ich werde die Aufnahmefunktion in den kommenden Wochen weiter im Alltag testen und den Artikel bei Bedarf aktualisieren.

Verlosung

Zuletzt aktualisiert: Juli 2026 | Getestet auf: Windows 11 25H2, Juli 2026 | Autor: Vangelis | 25+ Jahre IT-Erfahrung | Gründer von windowspower.de seit 2003

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Ich bin Vangelis, Windows-Experte und Gründer von WindowsPower.de. Seit 2013 hilft er über 500.000 Nutzern bei Windows-Problemen mit 25+ Jahren IT-Erfahrung. Stetig arbeiten wir daran, Lösungsvorschläge für alle möglichen Windows-Probleme zu bieten.