Mal ehrlich: Wir alle sind immer wieder mal genervt, wenn plötzlich eine Benachrichtigung erscheint, dass es ein neues Windows-Update gibt und wir dieses so schnell wie möglich herunterladen und installieren sollen. Schließlich müssen wir dafür etwas von unserer knapp bemessenen Zeit investieren und auch ein bisschen Geduld aufbringen. Außerdem hört man immer wieder, dass nach der Installation von Windows-Updates erst recht Probleme auftreten.

Warum du trotzdem besser nicht auf entsprechende Aktualisierungen verzichten solltest, erfährst du in diesem Artikel.

Probleme mit Windows-Updates

Erst im Juni 2022 war es wieder so weit: Es gab ein neues Update für Windows 10, welches bei mehreren Nutzern für Schwierigkeiten sorgte und sich vor allem auf das WLAN auswirkte. Laptops und PCs, die sich vorher ohne Weiteres als

WLAN-Hotspot nutzen ließen, konnten dafür plötzlich nicht mehr verwendet werden. Es gab Verbindungsprobleme und komplette Ausfälle. Nachdem die ersten Probleme von Microsoft behoben wurden, sind direkt wieder neue aufgetreten. Dabei sollten durch Aktualisierungen doch eigentlich Fehler behoben werden. Leider ist es aber so, dass es durch die Behebung bestehender Fehler immer wieder auch mal zu neuen kommen kann.

Bis die Entwickler den Bug dann schließlich erkennen und beheben, ist für die Nutzer, die das Update bereits installiert haben, dann erstmal Geduld angesagt. Wirklich ärgerlich, aber dennoch kein Grund, deswegen auf Aktualisierungen gänzlich zu verzichten.

Warum sind regelmäßige Updates eigentlich so wichtig?

Bei vielen alltäglichen Aktivitäten ergreifen wir automatisch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen. So ist es zum Beispiel ganz normal, dass man sich beim Autofahren anschnallt, damit man im Falle eines Unfalls so gut wie möglich geschützt ist. Ebenso wichtig ist es, dass du dich bei deinen Onlineaktivitäten vor Hackern schützt. Diesbezüglich ist es elementar, dass du neue Microsoft-Patches zeitnah auf deinem Computer installierst.

Sie sorgen nämlich nicht nur dafür, dass alles besser funktioniert, sondern sind vor allem auch dafür da, Sicherheitslücken zu schließen. Wenn diese nämlich bestehen bleiben, bilden sie ein ideales Einfallstor für Hacker. Da genügt es dann schon, wenn du einfach nur ein paar Webseiten öffnest, und schon hast du Malware auf deinem Rechner.

Letztendlich können wir also eins definitiv schlussfolgern: Die Installation neuer Windows-Patches ist unverzichtbar, wenn man sicher im Netz unterwegs sein will.

Bieten Windows-Updates genügend Schutz?

Falls du dich jetzt fragst, ob es dann womöglich ausreichend ist, wenn du regelmäßig alle Windows-Patches installierst, müssen wir dich leider enttäuschen. Um bei deinen Onlineaktivitäten wirklich gut geschützt zu sein, braucht es schon noch etwas mehr.

An dieser Stelle wollen wir dir ein paar wichtige Sicherheitstipps an die Hand geben, die jeder Internetnutzer befolgen sollte.

Wähle sichere Passwörter

Experten für Cybersicherheit raten zu Passwörtern, die so nicht in Wörterbüchern stehen und sowohl Groß- und Kleinbuchstaben und Zahlen als auch Sonderzeichen enthalten. Außerdem sind längere Passwörter immer schwieriger zu knacken als kurze. Deswegen sollten sie mindestens acht Zeichen lang sein.

Wichtig ist auch, dass für jedes Konto ein anderes Passwort verwendet wird. Sollte doch mal ein Kennwort gehackt werden, haben die Angreifer dann nämlich nicht gleich Zugriff auf mehrere (oder gar alle) deine Accounts.

vpn internet

Nutze Sicherheitstools

Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Sicherheitstools, mit denen du dich vor Cyberangriffen schützen kannst. So solltest du beispielsweise nicht auf ein Antiviren-Programm verzichten. Die Software erkennt die meisten Viren und verschiebt diese automatisch in Quarantäne, wo sie keinen Schaden mehr anrichten können.

Ein weiteres nützliches Tool ist ein VPN (Virtual Private Network). Damit schaffst du dir ein sicheres Netzwerk, über das alle deine Daten sicher verschlüsselt übertragen werden. Außerdem werden deine Onlineaktivitäten und auch deine IP-Adresse vor fremden Blicken verborgen. So bist du gleich sehr viel sicherer im Netz unterwegs und genießt mehr Privatsphäre.

Du kannst ein VPN testen, um die Anbieter untereinander zu vergleichen und den Besten herauszusuchen.

Nimm dich in Acht vor Phishing-Angriffen

Heutzutage greifen Cyberkriminelle besonders häufig auf Phishing und Spams zurück. Zu diesem Zweck versenden sie beispielsweise E-Mails, die mit schadhaften Anhängen oder Links versehen sind. Öffnet man den Anhang oder klickt den Link an, nimmt die Katastrophe oft schon ihren Lauf und die Schadsoftware nistet sich auf dem PC ein. Stell dir also immer folgende Fragen, bevor du Aufforderungen in E-Mails nachkommst:

  • Kenne ich den Absender?
  • Sind im Absender Fehler enthalten?
  • Was steht im Betreff? Ist dieser sinnvoll und passt zum restlichen Schreiben?
  • Macht ein Anhang überhaupt Sinn?

Falls du dir nicht sicher bist, ob es sich um eine Phishing-Mail handelt, solltest du zunächst den angeblichen Absender telefonisch kontaktieren und nachfragen, ob die Mail wirklich von ihm stammt.

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Ich bin Vangelis, der Inhaber und Administrator von windowspower.de Ich bin begeisterter Windows-Fan und habe die letzten Jahre zusammen mit meinem Team windowspower.de aufgebaut. Stetig arbeiten wir daran Lösungsvorschläge für alle möglichen Windows-Probleme zu bieten. Ich freue mich sehr, wenn Euch unsere Tipps und Tricks auf windowspower.de helfen.