Ratgeber

Grafikkarten – ohne sie keine Wiedergabe von Daten und Bilder

Ob ein Tablet, ein Gerät für das Gaming oder ein Notebook – die wichtigste Komponente neben einem Prozessor und dem RAM, dem Arbeitsspeicher ist die Grafikkarte. Auch wenn Sie preisgünstige Grafikkarten erwerben, sollten Sie auf die Größe des Speichers und die Taktfrequenz achten. Je größer diese Werte sind, desto flüssiger läuft ein Programm auch mit hohen Grafikdetails.

Wenn Sie einen Gaming – PC zusammenstellen, sollten Sie jedenfalls auf eine hochwertige Grafikkarte achten, die ein mehr kann. Nachdem solche hochwertigen Grafikkarten entsprechend teuer sind, kann man sie auch in Form eines Ratenkaufes erwerben. Besuchen Sie https://www.raten-kauf.com – dort werden Sie geholfen!

Worauf muss man achten?

Bei den Grafikkarten werden unterschiedliche Modelle angeboten. Am öftesten findet man Karten mit verschiedenen Chips der Produzenten Nvidia GeForce und AMD ATI Radeon. Für Office – Systeme reichen auch ältere Karten, wenn sie in das Gehäuse des Computers passen. Intel Grafikkarten haben trotz schwächerer Leistung wegen ihrer Onboard-Chipsätze einen nicht geringen Anteil auf dem Markt.


Die Speichergröße

GDDR steht für Graphics Double Data Rate und ist eine Zusatzbezeichnung für DDR-Ram, der für Grafikkarten genutzt werden kann. Der aktuelle Speicher ist GDDR5 und ermöglicht einen hohen Datendurchsatz von bis zu 256 GB/s. Ein GDDR3-RAM erreicht lediglich 82 GB/s. Daher sind solche GDDR5-Speicher vor allem für Gamer PCs gedacht.

Die Größe des Grafikspeichers (auch RAM genannt) bestimmt die höchstmögliche Farbtiefe und Auflösung. Beim Rendern von dreidimensionalen Grafiken werden zusätzlich noch Daten über Objekte in RAM gespeichert.


Die Auflösung

Nicht alle Karten können ohne Probleme 4K-Auflösungen verarbeiten. Die GTX 960-Serie verarbeitet nur eine Auflösung in HD-Qualität, wenn das Computerspiel möglichst wirklichkeitsgetreu ablaufen soll. Wenn Sie preisgünstige Karten erwerben, wie zum Beispiel eine ATI Radeon HD5450 mit GDDR3 Ram, müssen Sie es in Kauf nehmen, dass aktuelle Computerspiele nur mit den geringsten Auflösungen gespielt werden können. Solche sehr schwachen Modelle sollte Sie auf keinen Fall erwerben.


Das Speicherinterface

Der Grafikprozessor (GPU) wird mit dem RAM über ein sogenanntes Speicherinterface verbunden. Je schneller dieses Interface, desto schneller kann die Karte auch arbeiten. Für einfache Office-Anwendungen am Desktop- oder Tablet-Computer und das Abspielen von Filmen reichen 32-bit oder 64-bit.

Für Computerspiele sollten es aber schon 128-bit oder besser noch 256-bit sein, damit wirklich alles flüssig abläuft. Die ausgewählte Grafikkarte sollte über ein möglichst schnelles Interface verfügen.

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Grafikkarten - ohne sie keine Wiedergabe von Daten und Bilder


Der Chiptakt

Je höher der Chiptakt, desto schneller arbeitet der Prozessor der Grafikkarte. Es lässt sich zwar eine ungefähre Leistung ablesen, allerdings lassen sich solche Karten übertakten, so dass wenn Sie übertaktet werden, auch höhere Frequenzen erreicht werden, aber die Geschwindigkeit verbessert sich meistens nur geringfügig.


Der Steckplatz

Die meisten PC-Konfiguratoren werden einen PCI-Express Kartensteckplatz vorschlagen, da dieser sich langsam durchsetzt und alle anderen Steckplätze verdrängt. Innerhalb der PCI-Express-Grafikkarten gibt es mittlerweile unterschiedliche Generationen, die sich durch die Geschwindigkeit der Übertragung der Daten auf den Hauptprozessor unterscheiden. Derzeit sind PCI-Express 3.0 und 4.0 Standard.

Wenn Sie noch eine PCI-E 1.0 Karte verwenden, müssen Sie keine Sorge hinsichtlich der Umrüstung haben. Die neuere Version wird in das PC-Gehäuse passen, allerdings werden die Geschwindigkeiten entsprechend gedrosselt.

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Vangelis

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