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Die neue Gefahr - Rootkits

  • Diese hochentwickelten Trojaner sind ware Tool-Sammlungen, die Passwörter protokollieren,
    Hackern zugang verschaffen, sämtliche Tasteneingaben mitschreiben oder im Netzwerk nach Informationen lauschen - ohne aufzufallen.
    Glaubt man Spezialisten wie F-Secure,steckt in der Technologie noch großes Potenzial,das in
    Zukunft verstärkt zum Tarnen von Viren und Würmern eingesetzt wird. Schon jetzt gibt es
    Würmer,die das Sony - Rootkit nutzen.

    Grund dafür, dass Virenscanner Rootkits nicht aufspüren können:
    Im Gegensatz zu herkömmlicher Malware, die auf Benutzer-Ebene arbeitet, heften sich
    Rootkits tief in das Windows-API (Application Program Interface) ein. Über das API rufen
    Anwendungen - also auch Virenscanner und Firewalls - grundlegende Fuktionen des
    Betriebssystems auf, etwa Festplatten- oder Registry-Zugriffe. Das Rootkit fängt nun jeden
    Aufruf ab und entscheidet, welche Daten die Sicherheits-Anwendung sehen darf. Sucht
    beispielsweise ein Virenkiller nach dem Dateinamen des Rootkits, filtert dieses alle
    entsprechenden Einträge aus der Antwort des Betriebssystems herraus. Der Trojaner bleibt
    also unsichtbar.

    So entdeckt man Rootkits:
    Das Gros der bekannten Windows-Rootkits tarnt sich zum Glück (noch) nicht perfekt.
    So ist der Trojaner "Slanret" als Systemtreiber konzipiert und wird erst im abgesicherten
    Modus sichtbar. Zudem verursacht er oft Abstürze. Andere Hinweise auf Rootkits sind ein
    stark schrumpfender Festplattenspeicher, ein unerklärlicher Einbruch der CPU-Leistung und
    unbekannte Internet-Verbindungen. Profis benutzen ausserdem Tools wie den
    RootkitRevealer, um herrauszufinden, welche API-Adresse umgebogen wurde.
    Oder aber sie vergleichen die Dateien auf der Festplatte mit einem zuvor angelegten sauberen Backup.

    So entfernt man Rootkits:
    Die radikalste Lösung ist die beste - Formatierung und Neu-Installation beseitigen
    sämtliche Hacker-Utilities. Anschließend sollte man alle Passwörter neu wählen.
    Spezialscanner wie etwa RootkitRevealer (http://www.sysinternals.com),
    BlackLight (http://www.f-secure.com), Rootkithookanalyzer (http://www.resplendence.com/hookanalyzer) und IceSword (http://xfocus.net/tools/200509/IceSword_en1.12.rar)
    sind kompliziert und helfen nur Profis beim Aufspüren und Löschen von Rootkits.
    Einen einfachen Uninstaller wie für das Rootkit im Sony-Audio-Kopierschutz gibt es für die
    bereits zahlreichen Varianten der gefährlichen Rootkits leider noch nicht.

    WARNUNG: Zum RootkitRevealer, dieser kann das AntiVirusprogramm Kaspersky unbrauchbar machen,
    daher bitte ich zur Vorsicht, das Programm ist ausserdem noch Betaversion.

    Immerhin eine Schwäche aber haben Rootkits mit herkömmlicher Malware gemein:
    Auf gepatchten PC's mit Firewall und Virenscanner gelangen sie erst gar nicht,wenn der User
    keine verdächtigen Anhänge öffnet und auf Downloads zweifelhafter Dateien von unbekannten
    Autoren verzichtet.

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  • Re: Die neue Gefahr - Rootkits

    WARNUNG: Zum RootkitRevealer, dieser kann das AntiVirusprogramm Kaspersky unbrauchbar machen,
    daher bitte ich zur Vorsicht, das Programm ist ausserdem noch Betaversion.

    Mein ich auch, man möchte ja gerne wissen worauf man in Zukunft achten sollte.

    Nach Angaben der Spezialisten von AV gibt es von Microsoft ein Programm namens Antispy, das es derzeit als Betaversion gibt, welches Rootkits erkennen bzw. beseitigen kann, wer sich das Programm downloaden möchte muss allerdings bei Microsoft einer Überprüfung von Microsofts "Genuine Validation Tool" überstehen, erst danach ist der download möglich.

    Einen Link hab ich gefunden wo es auch ohne überprüfung zum download geht:
    http://www.computerbase.de/downloads/soft…yware/?url=4108

    Editiert am 9/2/2006 von McFly

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  • Re: Die neue Gefahr - Rootkits

    Hallo Harry

    Rootkits gab es immer schon, nur war die Bezeichnung anders. Auch mit HiJackThis lassen sie sich aufspüren.

    Wichtiger Schutz ist ,alles sollte immer aktualisiert (Updates)sein. Der grösste Schutz ist, spätestens alle
    3 Monate das System neu zu installieren. Bei richtiger Konfiguration ist das eine Kleinigkeit.

    gruss rolfpower

  • Re: Die neue Gefahr - Rootkits

    Von daher lohnt es sich eine CD mit Betriebssystem zu basteln auf der sämtliche aktuelle Patches sind, die kann man mit wenig Aufwand selber da integrieren, so das es mal im Fall der Fälle nicht in einem Chaos ausartet.

    Editiert am 14/2/2006 von McFly

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  • Re: Die neue Gefahr - Rootkits

    Nachtrag zu Microsoft AntiSpy, der Name der Software hat sich geändert, da das Programm wohl eine positive Ausnahme in dem Bereich darstellen wird.

    Microsoft hatte vor kurzem die Firma Giant gekauft die sich bis dahin als führend in der Beseitigung von Spyware ausgezeichnet hat. (Giant AntiSpy)

    Download der Beta 2 Version: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyId=435BFCE7-DA2B-4A6A-AFA4-F7F14E605A0D&displaylang=en

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