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Windows 7: Dominanter Marktführer


Die Debatte ist quasi so alt wie die gesamte Menschheit, Windows vs. Mac. Doch auch wenn es viele Apple Fanboys gibt, so werden auch sie sich eingestehen müssen, dass Microsoft mit Windows 7 einst ein äußerst gelungenes System auf den Markt gebracht hat, das überraschenderweise trotz des Releases von Windows 10 nach wie vor Marktführer ist. Nichtsdestotrotz versucht Microsoft natürlich zum Upgrade zu bewegen, und auch der Support endet in drei Jahren.

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Noch immer gibt es weltweit Anhänger von dem beliebten Betriebssystem Windows 7. Bildquelle: Hadrian – 191229974 / Shutterstock.com

 

Unternehmen nutzen auch heute noch Windows 7 und das nicht ohne Grund

Windows 7 ist schon am 22. Oktober des Jahres 2009 erschienen und war seiner Zeit der unmittelbare Nachfolger von Vista. Doch auch wenn seit der Einführung schon mehr als sieben Jahre vergangen sind, nutzen Firmen auch heute noch Windows 7 in der Professional Version. Das klar dominierende Betriebssystem hatte seinen Marktanteil zuletzt im Juni 2016 sogar noch auf 49,1 Prozent gesteigert. Mit Stand vom Januar des aktuellen Jahres ist der weltweite Marktanteil wieder leicht zurückgegangen und rangiert bei 47,2 Prozent. Führt man sich vor Augen, wie alt das Betriebssystem mittlerweile schon ist, so fragt sich natürlich, warum es immer noch derart viele Menschen nutzen. Gründe dafür gibt es jedoch etliche:

  • Windows 7 wird noch immer supportet
  • Es läuft stabil und viele haben sich daran gewöhnt
  • Windows hat mit der achten Version Kredit verspielt

Besonders im Business-Bereich scheint sich in der aktuellen Zeit einmal mehr der Spruch durchzusetzen: „Never change a running system.“ Nachdem anno 2009 viele auf Windows 7 aufgerüstet und sich in das System eingearbeitet hatten, hat Windows im weiteren Entwicklungsverlauf vor allem mit Windows 8 viel Kredit bei der zahlenden Kundschaft verspielt.

Windows 8 versuchte damals vergeblich den beliebten Vorgänger zu ersetzen

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Klassisches Merkmal von Windows 8 war die Einführung der Kacheloberfläche. Bildquelle: Canadapanda – 163531841 / Shutterstock.com

 

Dies lag mitunter daran, dass Microsoft auf die glorreiche Idee gekommen war, die Kacheloberfläche produktübergreifend einzuführen, was bei zahlreichen Anwendern für Verwirrung sorgte. Gleichzeitig war nämlich die praktische Startleiste abhanden gekommen, die für viele Windows-Nutzer ein absolutes Must-have ist. Stattdessen versuchte das am 26. Oktober des Jahres 2012 eingeführte Windows 8 die Kacheloberfläche mit der klassischen Oberfläche zu verbinden, was insgesamt zu einer sehr unausgegorenen Funktionalität führte. Weitere Vorteile und Nachteile von Windows 8 im Vergleich zum direkten Vorgänger verrät die nachstehende Tabelle:

 

System Vorteile Nachteile
Windows 7BedienungSicherheit
Windows 8Schneller StartMobilzentriertes Design

Während für Windows 7 vor allem die erwähnten Vorteile in der Bedienung sprechen, ist das System hinsichtlich der Sicherheit im direkten Vergleich mit Nachteilen behaftet. Windows 8 verfügt nämlich über einen integrierten Virenschutz, den man bei Windows 7 in jedem Fall mit einem zusätzlichen Programm gewährleisten muss. Die Vorteile von Windows 8 liegen darüber hinaus in dem schnellen Systemstart, sodass der Anwender direkt mit der Arbeit beginnen kann. Das Kacheldesign war jedoch letzten Endes nur auf mobilen Endgeräten durchaus praktisch. Alle genannten Faktoren führten dazu, dass es Windows 8 letztlich nicht zu überzeugenden Anteilen auf dem Markt geschafft hat und viele bei Windows 7 verblieben.

Gründe immer noch bei Windows 7 zu bleiben gibt es gar nicht so wenige

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Bild: Selbst die Einführung von Windows 10 konnte Windows 7 nicht vom Markt verdrängen. Bildquelle: ymgerman – 435798766 / Shutterstock.com

 

Noch nicht beantwortet ist damit jedoch die Frage, warum Windows 7 sich auch im Jahr 2017 noch einer so großen Beliebtheit erfreut, obwohl mittlerweile sogar Windows 10 erhältlich ist. Die Verzweiflung bei Microsoft, die sich das offensichtlich selbst nicht so recht erklären konnten, war ja so groß geworden, dass sogar das Update auf Windows 10 kostenlos offeriert worden war. Dabei hat Microsoft mit Windows 10 durchaus bewiesen, aus Fehlern lernen zu können. Die ungeliebte Kacheloberfläche ist nämlich damit wieder Geschichte gewesen. Wobei dies auch nicht so ganz zutrifft, denn sie ist mehr oder weniger dezimiert immer noch im wieder existierenden Startmenü vorhanden. Die mangelhafte Startleiste war immerhin der Hauptkritikpunkt bei Windows 8 gewesen. Doch Windows 10 hat noch weitere Vorteile zu bieten:

  • Schnelle Systemanpassungen durch Einstellungsapp
  • Übersichtliche Mail- und Kalenderapp
  • Schneller Edge-Browser
  • Verbesserte Freigabe von Dokumenten
  • Gesteigerte Gesamtperformance

Wirft man einen Blick auf die gesamte Liste der umfangreichen Änderungen, so muss man im Vergleich zu Windows 7 konstatieren, dass zwar einige Änderungen „nice to have“ wären, allerdings wirklich gute Gründe für den Umstieg auch in der neuesten Version nicht existieren. Manche Features, die Anwender von Windows 7 lieben gelernt haben, fehlen auch in Windows 10 komplett. Beispielhaft sei das Media Center genannt oder die beliebten Aero-Transparenzeffekte, die einfach schön anzuschauen sind.

Apple und Microsoft buhlen schon seit vielen Jahren um Gunst der Kunden

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Infografik: Im Jahr 2011 dominierte noch Windows XP den Markt, wurde dann aber abgelöst. Infografikquelle: windowspower.de

 

Wirft man einen Blick über den Tellerrand hinaus und bleibt nicht nur bei Windows, so ist einer der Hauptkonkurrenten der Mac, mit dem Apple immer mehr Kunden gewinnen möchte. Während hinsichtlich der Verbreitung der Mac im Vergleich mit Windows ein sehr klares Nachsehen hat, schwören etliche Menschen auf das Betriebssystem des Konkurrenten aus Cupertino. Geschätzt werden dabei vor allem folgende Aspekte:

  • Immanente Sicherheit
  • Usability
  • Einfacher Updateprozess
  • Stabilität des Gesamtsystems
  • Wertigkeit der Produkte

Im Vergleich zu Windows-Rechnern verfügen die Macs nämlich über den unbestreitbaren Vorteil, praktisch keine Antiviren-Software zu benötigen. Dies liegt daran, dass es insgesamt nur sehr wenige Malware für den Mac gibt, und der weit überwiegende Anteil muss dabei sogar noch vom Nutzer selbst versehentlich installiert werden. Darüber hinaus ist die Absturzquote bei Macs äußerst gering, und gerade im mobilen Bereich ist kaum ein Notebook so wertig und gut verarbeitet wie die MacBooks.

Bildquellen:
ymgerman – 435798766 / Shutterstock.com
Canadapanda – 163531841 / Shutterstock.com
Hadrian – 191229974 / Shutterstock.com
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Über den Autor Vangelis

Ich bin Vangelis, der Inhaber und Administrator von windowspower.de Ich bin begeisterter Windows-Fan und habe die letzten Jahre zusammen mit meinem Team windowspower.de aufgebaut.Stetig arbeiten wir daran Lösungsvorschläge für alle möglichen Windows-Probleme zu bieten.Ich freue mich sehr, wenn Euch unsere Tipps und Tricks auf windowspower.de helfen.

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