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Warum mit zwei Bildschirmen arbeiten?

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Auf den ersten Blick erscheint es vielleicht überflüssig, zwei Monitore an einen PC anzuschließen. Vielleicht wirkt es auf so manchen sogar etwas angeberisch. Aber es gibt durchaus viele Vorteile, die für die Anschaffung eines zweiten Monitors sprechen. Dieser Artikel ist in zwei Teile unterteilt. Zum einen werden die Verwendungsmöglichkeiten für einen zweiten Monitor beschrieben und zum anderen werden technische Aspekte erklärt.

Verwendungsmöglichkeiten

Das Arbeiten an einem Computer mit zwei Monitoren kann vieles erleichtern. Man erhält ein größeres Blickfeld und ist durch die ordentlichere Einteilung auch besser organisiert. Beispielsweise könnte man auf einem Bildschirm Recherche betreiben und auf dem anderen Daten in eine Tabelle eintragen.

Da man seine Arbeit übersichtlich und im Großformat vor sich hat, kann man schneller arbeiten als das bei einem einzigen Monitor der Fall ist. Man kann also leichter zwei Dinge auf einmal erledigen und ein weiteres Blickfeld wirkt beim Arbeiten – vor allem wenn man längere Zeit am Computer verbringt – angenehmer.

Arbeitet man im Büro kann ein zweiter Monitor hilfreich sein, um seine E-Mails oder Nachrichten schnell und leicht kontrollieren zu können. Auch könnte man sich so mit Mitarbeitern/Praktikanten austauschen und sie in neue Arbeitsabläufe einführen, während man seine Hauptaufgabe auf dem anderen Bildschirm fertigstellt.

Eine Studie der Website Fit für Usability zeigte, dass viele Menschen beim Verrichten von Arbeit an zwei Monitoren zufriedener sind als an einem. Studienteilnehmer wechselten weniger zwischen einzelnen Browserfenstern hin und her und betätigten die Maus nicht so oft.

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Für die freiberufliche Tätigkeit kann sich ein zweiter Monitor ebenfalls lohnen. So könnte man auf einem Bildschirm seinen Kalender und eine To-Do-Liste einblenden sowie sein E-Mail-Konto anzeigen lassen, um schnell erreichbar zu sein und Kundenanfragen schnellstmöglich beantworten zu können und auf dem anderen die Arbeit zu verrichten.

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Grafikdesigner und Künstler können einen Monitor für die Internetrecherche oder das Anzeigen einer Vorlage verwenden und währenddessen auf dem anderen mit Photoshop oder anderen Programmen arbeiten.

Musikproduzenten benutzen häufig zwei Bildschirme. Manche teilen ihr Musikprogramm gerne in zwei Hälften auf, so dass es auf zwei Bildschirmen angezeigt wird, um effizienter arbeiten zu können.

Auch beim Spielen von Spielen kann ein zweiter Monitor zum Einsatz kommen. Pokerspieler beispielsweise benutzen gerne zwei Monitore. Fortgeschrittene tun dies, um Chats oder PokerSoftware auf dem zweiten Bildschirm anzuzeigen und daher nicht zwischen den Browsern hin- und herwechseln zu müssen oder um mehrere Spiele gleichzeitig zu spielen und dabei die Übersicht zu behalten.

Anfänger können den zweiten Monitor nutzen, um die Spielregeln beim Spielen vor sich zu haben. Beim Erlernen einer neuen Poker-Variante wie Texas Hold’em ist dies oft nützlich, da es hier Abweichungen gibt. Die Regeln sind oft detaillierter und länger, da es so viele verschiedene Variationen gibt. Damit die Spielregeln dennoch schnell gelesen werden können, kann der Bildschirm im Hochformat aufgestellt werden. So kann der Blick leicht zwischen den Bildschirmen hin- und herschweifen und der Text kann mühelos gelesen werden.

Für Videospiele-Fans kann ein zweiter Monitor auch ein willkommener Zusatz sein. Spieler, die ihr Gameplay auf Twitch streamen, nutzen zwei Monitore, da das Chat-Fenster, das bei Twitch unheimlich wichtig ist, auf dem zweiten Monitor eingeblendet werden kann, während man das Spiel auf dem anderen streamt. Einige Spiele können auch auf beiden Monitoren angezeigt werden, allerdings funktionieren die wenigsten auf diese Art und Weise. Viele Gamer benutzen deshalb lieber drei (oder eine andere unebene Zahl) Bildschirme für diesen Zweck, damit keine Lücke in der Mitte zwischen den Monitoren entsteht.

Im Großen und Ganzen können durch zwei Bildschirme leichter mehrere Programme gleichzeitig bedient werden. Dies führt zu effizienterer Arbeit und eine Investition kann sich lohnen. Eines steht fest: Hat man erst einmal zwei Monitore benutzt, ist es meist nicht leicht, sich wieder von einem zu trennen!

Technische Überlegungen

Mit Windows können Sie relativ problemlos einen zweiten Monitor an Ihren PC anschließen. Allerdings sollten sie sich vorher vergewissern, dass Ihre Grafikkarte auch mehrere Monitore unterstützt. Am einfachsten können Sie das herausfinden, indem Sie nachsehen, ob sich hinten an Ihrem Computer zwei videoports befinden – das sind die Anschlüsse für Ihre Monitore.

Kauf der Monitore

Welchen Monitor sollte man nun kaufen, hat man sich einmal dazu entschlossen, sich einen zweiten zuzulegen?

Beim Kauf sollten die technischen Details vorher recherchiert werden, denn nicht alle Monitore können problemlos zusammen verwendet werden.

Es ist immer am besten, zwei Monitore der gleichen Art zu kombinieren, also z. B. zwei Flüssigkristallbildschirme der gleichen Art.

Flüssigkristallbildschirme (LCD)

Flüssigkristallbildschirme (auch unter dem Englischen Begriff LCD bekannt) zählen heutzutage zu den beliebtesten Monitoren. Sie wiegen nicht viel, sind flach, nehmen weniger Platz ein, können relativ preiswert erworben werden und verbrauchen nicht viel Strom.

Hier unterscheiden sich Aktiv-Matrix-Displays und die heute viel weniger gebräuchlichen Passiv-Matrix-Displays. Aktiv-Matrix-Displays verfügen über eine bessere Bildqualität und eine schnellere Reaktionsfähigkeit und sind bei einem Kauf zu empfehlen. Passiv-Matrix-Displays werden immer weniger verwendet.

LED

LED-Bildschirme sind Flüssigkristallbildschirme, die aber Leuchtdioden (LED) für die Beleuchtung des Monitors verwenden. Herkömmliche Flüssigkristallbildschirme verwenden hingegen eine Kaltkathodenstrahlbeleuchtung. LED-Bildschirme schneiden besser bei Farbkontrasten ab, was an der Art der Beleuchtung liegt. Bei einem Flüssigkristallbildschirm mit Kaltkathodenstrahlbeleuchtung kann das Licht der Kaltkathoden nicht ganz ausgeblendet werden. So scheint immer noch etwas Licht durch, was beispielsweise schwarze Farbe grauer erscheinen lässt. LED-Bildschirme besitzen bessere Kontrastwerte, auch weil einzelne LEDs separat gedimmt werden können. Das heißt, wenn beispielsweise ein schwarzer Hintergrund erzeugt werden soll, ist es möglich die LEDs an dieser Stelle zu dimmen, wodurch sich ein tieferes Schwarz erzeugen lässt.

Auch ist das Licht bei einem herkömmlichen Flüssigkristallbildschirm durch die Position der Leuchtröhren meist ungleichmäßig verteilt. Da LEDs viel kleiner als die Leuchtröhren sind, können diese auf den gesamten Bildschirm regelmäßig verteilt werden. LED-Bildschirme verbrauchen außerdem weniger Energie und sind umweltfreundlicher, da sie kein Quecksilber benutzen (ein Bestandteil der Kaltkathodenröhren).

OLEDs sind Bildschirme, die organische Leuchtdioden besitzen. Sie stellen den neuesten technischen Fortschritt dar und besitzen hohe Farbkontraste und eine besonders schnelle Reaktionsfähigkeit.

Bildschirme sind heutzutage nicht mehr allzu teuer, daher kann sich eine solche Anschaffung lohnen – zum einen, da es praktisch sein kann, seine Arbeit auf zwei Monitore aufzuteilen oder auch um einen besonderen visuellen Effekt, zum Beispiel bei Videospielen, herzustellen. Es sollte nur vor der Anschaffung die Leistung des Computers in Betracht gezogen werden.

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Über den Autor Vangelis

Ich bin Vangelis, der Inhaber und Administrator von windowspower.de Ich bin begeisterter Windows-Fan und habe die letzten Jahre zusammen mit meinem Team windowspower.de aufgebaut.Stetig arbeiten wir daran Lösungsvorschläge für alle möglichen Windows-Probleme zu bieten.Ich freue mich sehr, wenn Euch unsere Tipps und Tricks auf windowspower.de helfen.

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