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Tools und Tricks für Screenshots und Screencaptures



Wer aufnehmen will, was auf seinem Computer passiert, kann entweder einen Screenshot machen oder gleich ein video aufnehmen. Wir stellen für beide Varianten verschiedene Methoden vor.

Das Standbild

Einen Screenshot zu machen, ist unter Windows eine leichte Übung: Prinzipiell genügt ein Druck auf die „druck“-Taste, um ein Abbild des aktuell angezeigten Bildausschnitts in der Zwischenablage zu speichern. Um den geschossenen Schnappschuss weiterzuverarbeiten, muss man nur ein Bildbearbeitungsprogramm wie Paint oder GIMP öffnen und dann den Menüpunkt „einfügen“ auswählen.

Was für einen Screenshot des Windows-Desktops prima funktioniert, klappt in anderen Kontexten nicht so gut oder gar nicht. Wird im Vordergrund ein Programm ausgeführt, zum Beispiel ein Videospiel, bewirkt die „druck“-Taste eventuell gar nichts. Ähnlich sieht es aus, wenn man nur einen bestimmten Bildausschnitt abfotografieren will und keine Lust hat, den besagten Ausschnitt mühsam per Hand in einem Bildbearbeitungsprogramm zu markieren, auszuschneiden und erneut einzufügen.

Für solche Aufgaben gibt es praktischerweise eine Vielzahl von Freeware-Tools – mit manchen von ihnen ist es sogar möglich, einen Screenshot einer kompletten Website anzufertigen, auch wenn der sichtbare Bildausschnitt dafür eigentlich zu klein ist und man scrollen müsste.

Das bewegte Bild

Möchte man ein Video davon aufnehmen, was auf dem eigenen Rechner passiert, kommt man an externen Tools nicht vorbei – eine entsprechende Funktion bietet die Windows-Grundausstattung nicht. Glücklicherweise gibt es auch zu diesem Zweck ausgereifte Freeware-Programme, mit denen sich problemlos Videos für Webinare erstellen, Videokonferenzen aufnehmen oder Gameplay-Videos festhalten lassen.

Der Icecream Screen Recorder ist sehr nutzerfreundlich und übersichtlich aufgebaut und enthält neben der Möglichkeit, nur bestimmte Bildschirmbereiche „abzufilmen“ die Option, parallel zum Video eine Audiospur aufzunehmen. Einziger Wermutstropfen: Bei der kostenlosen Version ist die Aufnahmezeit auf 10 Minuten begrenzt und auch die Videocodec-Auswahl ist eingeschränkt.

Wer sowieso vorhat, seine Videos auf YouTube bereitzustellen, ist mit ezvid bestens aufgestellt. Neben 45 Minuten Aufnahmedauer bietet das komplett kostenlose Programm auch einen integrierten Editor, mit dem sich das Resultat nachbearbeiten lässt. So kann im Nachgang die Abspielgeschwindigkeit je nach Belieben angepasst oder bestimmte Frames mit Kommentaren versehen werden. Wer sein Video nicht selbst kommentieren will, kann dies von einer Computerstimme übernehmen lassen. Einziger Nachteil: außer dem youtube-Upload gibt es keine Möglichkeit, das Video zu exportieren. Ein Speichern als flv, avi oder mpeg-Datei ist leider keine Option.

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Bildrechte: Flickr Microsoft Surface 2 Kārlis Dambrāns CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
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Vangelis

Ich bin Vangelis, der Inhaber und Administrator von windowspower.de Ich bin begeisterter Windows-Fan und habe die letzten Jahre zusammen mit meinem Team windowspower.de aufgebaut.Stetig arbeiten wir daran Lösungsvorschläge für alle möglichen Windows-Probleme zu bieten.Ich freue mich sehr, wenn Euch unsere Tipps und Tricks auf windowspower.de helfen.

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