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Technologie im Wandel – Chancen und Risiken



Mit klangvollen Kompositionen wie „Big Data“, „Industrie 4.0“ und „Social Media“ schreiben sich Firmen und Entwickler nur allzu gerne einen Imagemix aus Fortschritt und Kreativität auf die Visitenkarte. Tatsächlich haben sich in den letzten Jahren etliche Neuerungen grundlegend auf den Alltag jedes Einzelnen niedergeschlagen. Und so wirkt der Vergleich multimedialer Angebote von heute und „damals“ wie eine Reise in die Steinzeit, obgleich der Großteil der Errungenschaften erst im letzten Jahrzehnt publik wurde. Welche Möglichkeiten sich durch diesen Sprung der Technik ergaben beziehungsweise ergeben, und wie sich diese sowohl negativ als auch positiv in unserem Alltag bemerkbar machen, erläutern die folgenden Zeilen.

Mehr als ein Technikklotz

Ein Paradebeispiel für technologischen Fortschritt stellt das Smartphone dar: 2007 brachte Apple den Hightech-Handy-Stein ins Rollen und konnte mit dem iPhone sowohl Kommunikation als auch Unterhaltung auf ein neues Level heben. Mittlerweile sind dem Ur-Smartphone nicht nur 13 weitere iPhones, sondern etliche Hunderte, wenn nicht gar Tausende, weiterer cleverer Handys verschiedenster Technikkonzerne gefolgt. Seitdem haben Navigationsgeräte, MP3-Player und Kameras mehr und mehr ausgedient, denn die multimedialen Hosenbegleiter führen entsprechende Funktionen nahezu serienmäßig on Board. Ganz zu schweigen von den rund 1 Milliarde Apps, die es derweil zumindest im hiesigen Play Store zu haben gibt. In diesem Bereich tun sich folglich immer mehr Möglichkeiten auf, denn Android, die lizenzfreie Software von Google, ermöglicht es selbst weniger erfahrenen IT-Experten, eigene Programme zu schreiben. So entstehen immer neue Konzepte wie etwa Zocker TV. Das Start-up begeistert bereits in seiner Heimatstadt Essen mit dem Angebot, Vereine auf Kreisliganiveau mit hochwertigem Übertragungszubehör auszustatten, sodass jeder noch so kleine Club seine Spielbegegnungen per Stream auf jedes Smartphone der Welt bringen kann. Programmierer und IT-Techniker gehören demnach zu den Gewinnern der Medialisierung, doch es scheinen auch immer mehr Jobs dem IT-Wucher zum Opfer zu fallen. Der Literaturmarkt und die Zeitungsbranche beispielsweise haben bereits seit Jahren mit schrumpfenden Gewinnzahlen zu kämpfen. Mittlerweile werden Nachrichten wesentlich schneller auf Facebook und Twitter verbreitet und klassische Printmedien haben häufig nur noch eine Kommentarfunktion inne. Die zahlreichen E-Books machen zudem allen Autoren und Schriftstellern das Leben schwer, denn illegale Kopien geben vielen Sparfüchsen keinen Anlass mehr, für ihr Lesevergnügen zu zahlen.

Ein Blick auf die Verliererseite

Smartphones und PC-Neukreationen à la Convertible & Co. zeigen gut die Kehrseite des digitalen Wandels auf: Im Wochentakt erblicken neue Gerätschaften das Licht der Technikwelt und dank Handytarif samt Ratenkauf wird der Genuss von noch leistungsfähigeren Alleskönnern ein, zumindest anfangs, günstiges Erlebnis. Abgesehen von der letztendlich horrend hohen Summe bringt der Drang zum Neuesten vom Neuem allerdings ein weiteres Problem mit sich: Die Mengen an Technikschrott nehmen immer weiter zu, verschmutzen die Umwelt und sorgen für ein global-soziales Ungleichgewicht. Sogar „recycelte“ Technikgeräte gelangen keineswegs stets in professionelle Trennanlagen, sondern werden immer öfter Richtung Süden, etwa nach Afrika verschifft. Dort werden Handys, PCs, Kühlschränke und, und, und auf riesigen Müllhalden auseinandergenommen und nach sogenannten „Seltenen Erden“ (begrenzte und kostbare Rohstoffe) durchsucht. Häufig von Kindern – ohne Schutzkleidung vor Batteriesäuren, Glassplitter und Metallklingen, versteht sich. So bleibt die Frage, ob es stets das beste, schnellste und neueste Handy und der breiteste, schärfste Fernseher sein muss, oder ob es das „alte“ Gerät vielleicht doch noch ein paar Jährchen tut? Außerdem bieten zahlreiche Online-Portale interessante, teils sogar gewinnbringende, Möglichkeiten zum Kaufen, Verkaufen und sogar Mieten von technischen Gerätschaften. Inzwischen haben sich schon zahlreiche Unternehmen darauf spezialisiert, gebrauchte bzw. defekte Technik zu reparieren.
Allerdings: Nicht nur im fernen Afrika, sondern auch hierzulande verändert der Mediatrend mehr und mehr einzelne Gesellschaften. Zwar mögen körperliche Folgeschäden eher die Ausnahme darstellen, doch „Smartphone-Blick (Kurzsichtigkeit) und „Handy-Klaue“ (Fingerfehlstellung) sind laut Ärztekammer auf dem Vormarsch. Zudem dürfen die psychischen Folgen nicht vergessen bleiben: Einen Ausgleich für echte Freunde findet man in keinem Onlinenetzwerk und die verblüffenden Spielwelten moderner Games mögen zwar begeistern, saugen ihre „User“ allerdings nicht selten vollends in sich auf!

Mobilität neu gedacht

Zu guter Letzt bergen Transport- und Logistikwesen interessante Entwicklungen. Ein Vorzeigeunternehmen in diesem Bereich stellt Tesla dar: Die umweltfreundlichen Luxusautos prägen in Deutschland kaum die Automobillandschaft, rollen in den USA jedoch bereits serienmäßig über die Highways. Zugleich werden an diesem Beispiel schnell die Schattenseiten neuer Technologien ersichtlich: Insbesondere die deutsche Autoindustrie, die nach wie vor am Verbrennungsmotor festhält, fürchtet um Absatzzahlen und Arbeitsplätze, denn für die Konstruktion und Montage eines althergebrachten Motors fallen rund 1.000 Arbeitsschritte an. Das Zusammensetzen eines Elektromotors benötigt gerade einmal 10 Handgriffe! Abschließend darf der Online-Shopping-Trend als ein Beispiel für Wandel durch Technologie angeführt werden: In nicht allzu ferner Zukunft könnte der Paketbote nicht mehr an der Haustür klingeln, sondern auf dem Dach landen! Der Versandriese Amazon hat schließlich erste Pilotprojekte seines Drohnenkonzeptes erfolgreich abgeschlossen und plant in den nächsten Jahren, gigantische Warenlager in Form von Luftschiffen über Großstädten schweben zu lassen. So sollen Expresslieferungen noch schneller an den Kunden gelangen. Fraglich bleibt auch hier, wie sich der Arbeitsmarkt durch solch Entwicklungen verändern wird, sprich, was mit den Beschäftigten in den aktuellen Versandzentren geschieht: Den Plänen Amazons zufolge sollen vollautonome Verpackungsstationen und Kleinstroboter sämtliche Arbeitsschritte auf den Luftplattformen übernehmen!

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