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Sicheres und besseres Cloud-Computing – deutsche Anbieter überzeugen



Über Cloud Computing teilen sich Nutzer an verschiedenen Standorten eine IT-Infrastruktur. Personen aus Deutschland und Japan können also praktisch zur gleichen Zeit auf dieselben Daten zugreifen. Das funktioniert nicht nur über den PC, sondern auch per Smartphone und Tablet. Von sogenannten Clouds profitieren sowohl Einzelnutzer als auch Firmen: Es ist nicht nur ein schneller Datenaustausch möglich, sondern man spart auch kostspielige Soft- und Hardware. Da der Datenspeicher nicht an die eigene Hardware gebunden ist, sondern in der Regel die Serverkapazitäten eines Drittanbieters genutzt werden, lässt sich Cloud Computing zudem schnell und flexibel auf den eigenen Bedarf abstimmen, ohne dass man teure Hardware hinzukaufen muss. Trotzdem stand die „Rechnerwolke“ in den letzten Jahren häufig in der Kritik. Der Grund: Dadurch, dass die Daten extern gespeichert werden und erstmal in die Cloud übertragen werden müssen, bieten sich für Hacker diverse Möglichkeiten, solche Daten abzufangen.

Verschiedene Clouds – verschiedene Sicherheitsstandards

Es gibt vier unterschiedliche Cloud-Modelle: Private Clouds werden nur innerhalb einer Institution betrieben. Dazu verwendet ein Unternehmen bzw. eine Organisation entweder eigene oder dedizierte Hardware. Ausschließlich die eigenen Mitarbeiter haben Zugriff auf die Cloud. Die Betreiber müssen sich keinerlei Sorgen um die Datenschutzrichtlinien machen, da sie diese Art der Cloud komplett selbst verwalten. Public Clouds hingegen werden von der Allgemeinheit genutzt, sogenannte Community Clouds von mehreren Institutionen. Eine Hybrid Cloud bildet – wie der Name schon vermuten lässt – eine Kombination dieser unterschiedlichen Cloud-Typen. Viele Anwendungen laufen hierbei über öffentliche Anwender, während Geschäftsprozesse mit sensiblen Daten weiterhin unternehmensintern bearbeitet werden. Dadurch sollen die hohen Sicherheitsstandards einer Private Cloud mit den geringen Kosten einer Public Cloud kombiniert werden.

Bei Public Clouds wissen Kunden ohne vorhergehende ausführliche Recherche oft nicht, mit wem sie sich die Infrastruktur teilen oder in welchem Land ihre Daten gespeichert werden. Private Clouds sind zwar meist etwas kostspieliger, da man eigene IT-Spezialisten zur Betreuung braucht, dafür bieten sie aber auch den höchsten Sicherheitsstandard.

Auf die Sicherheit der eigenen Daten achten

Wenn Daten nicht lokal, sondern in der Cloud eines Drittanbieters gespeichert werden, dann sollte man sich als Unternehmer absolut auf diesen Drittanbieter verlassen können, denn in gewisser Hinsicht ist man von ihm abhängig. Bei Anbietern wie 1&1, die ihren Firmensitz in Europa haben, können Unternehmen und Privatanwender sicher sein, dass die strengen europäischen Datenschutzrichtlinien gelten. Möchte man hingegen aus Kostengründen die Cloud eines außereuropäischen Anbieters nutzen, sollte man sich vorab über die im jeweiligen Land geltenden Datenschutzbestimmungen informieren, da man sonst riskiert, dass selbst vertrauliche Daten weitergeleitet werden.

Auch nach dem Service und der Erreichbarkeit des Anbieters sollte man sich erkundigen, denn Komplikationen beim Cloud-Computing können im schlimmsten Fall die gesamte Firma lahmlegen. In solchen Fällen ist eine schnelle Erreichbarkeit des Anbieters im sprichwörtlichen Sinne Gold wert.

Sensible Daten, die man auf Cloud-Systeme übertragen möchte, sollte man außerdem verschlüsselt hochladen. So sind sie nur äußerst schwer auszulesen, wenn sie bei der Übertragung von Hackern abgefangen werden.

Vergleichstests helfen bei der Auswahl

Wer als Unternehmer oder Privatperson ganz sicher gehen will, sollte sich regelmäßig über Cloudsurfing-Testergebnisse informieren. Die Agentur Cloud Spectator Benchmark hat erst im Januar ihre Top 10 der Cloudserver vorgestellt. Dort belegen mit 1&1 und ProfitBricks zwei deutsche Anbieter die Plätze 1 und 2. Dies verdeutlicht, dass die hiesigen Anbieter nicht nur mit strengeren Datenschutzbestimmungen überzeugen, sondern sich auch in puncto Performance und Preis-Leistungs-Verhältnis nicht verstecken müssen.

Wer mit Bedacht im Internet unterwegs ist, sich umfassend über die unterschiedlichen Cloud-Anbieter und aktuelle Sicherheitslücken informiert und den passenden Provider wählt, für den bietet Cloud Surfing zahlreiche Vorteile.

Bildrechte: Flickr Devices in the Cloud – Technology Perspecsys Photos CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
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Vangelis

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