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Runde 2: Microsoft Smart Watch

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Auf der CES 2003 kündigte der Microsoft-Gründer, Bill Gates, die Neuheit der sogenannten Spot-Uhren (Smart Personal Object Technology) mit Magnetarmband an. Sie waren sowohl Radiowecker als auch eine Anzeige für das Wetter und Sportereignisse. Allerdings waren diese Features nicht zeitgemäß und für die Kunden uninteressant. Deshalb wurde der Vertrieb 2008 eingestellt.

Rund um die Uhr
Hersteller wie Apple und Samsung wollen den Smartphone-Markt ebenfalls um Smart Watches bereichern, denn die Uhren sollen eine praktische und überzeugende Ergänzung der Smartphones sein. Microsofts Version wird ab sofort weiterentwickelt. Ursprünglich war das Xbox-Team für dieses Produkt zuständig. Die Entwicklung wurde allerdings an das Surface-Team weitergeleitet. Daher sind Hardware und Organisation beider Abteilungen separat zu betrachten, wobei die Uhr mit beiden Abteilungen kommunizieren soll. So wird die Tablet- und Xbox-Sparte zusammengeführt. Zurzeit sollen Prototypen im Surface-Team getestet werden. Daraus ergibt sich nun laut „The Verge“ die Endphase der Entwicklung von Microsofts Smart Watch.

Das Smart-Watch-Gewand
Durch Lieferungen an die Redmonder sei die Display-Größe an die Öffentlichkeit „durchgesickert“: Zum Einsatz sollen 1,5 Zoll große Touchscreen-Displays kommen, welche in einem besonders robusten Gehäuse aus Oxynitrid-Aluminium eingekleidet sein sollen. Das Material ist zwar kostenaufwändig, allerdings auch drei- bis viermal härter als Glas und zu 80% transparent.

Innenleben
Vor kurzem hat Microsoft das Betriebssystem Windows 8 sowohl für PC als auch Tablet und Smartphone auf den Markt gebracht. Alle diese OS beinhalten eine Schnittmenge im Source-Code. Wahrscheinlich würde auch das Windows 8-OS für die Microsoft Smart Watch Anteil an der Schnittmenge haben.

Speicher
Cloud-Speicher und deren Anbieter erfahren eine steigende Popularität. Bei diesen Speichern handelt es sich um Datenverwaltung im Netz. Eigene Bilder werden dementsprechend nicht direkt auf dem Endgerät, sondern auf einem Server des Anbieters gespeichert. Der Software-Riese Microsoft besitzt seine eigene Cloud namens Skydrive. Mit dem Besitz einer Windows-Version geht der Besitz von 7 Gigabyte Speicher in der hauseigenen Cloud einher. Da die geplante Uhr eine Windows 8-Version besitzen soll, würde der interne Speicher von 6 Gigabyte entsprechend erweitert. Damit dieser zügig abgerufen werden kann, soll 4G LTE integriert sein.

Als wäre diese System-Schnittstelle, die Cloud, nicht genug, um die Systeme untereinander zu verknüpfen, soll Microsoft weiterhin dafür sorgen, dass die magnetarmbandlose Smart Watch mit dem Smartphone interagiert. Neben den Benachrichtigungen des Smartphones soll die Musikwiedergabe kontrolliert werden können. Außerdem soll „Joule“, ein Pulsmesser, wie auch von Xbox bekannt, zum Einsatz kommen.

Zum Glück kein magnetisches Armband mehr
Auch die i’mWatch aus italienischem Haus setzt nicht auf magnetische Armbänder. Sie setzt eher auf ein weit gefächertes Feature-Spektrum wie Telefonie, SMS, Wetter, Benachrichtigungen von Twitter, Facebook oder Foursquare, E-Mails, Musik und Fotos auf der Basis von Android in Kombination mit Bluetooth und einem 3,5 mm Kopfhörer-Anschluss. Umrahmt wird das Ganze in verschiedenen Armband-Farben zu einem Gesamtpreis von 249 EUR.

Warten auf das Finale
Thematisch ist der Aufruhr um Microsofts zweiten Anlauf, eine Uhr auf den Markt zu bringen, die mehr als lediglich die Uhrzeit anzeigen kann, gut angekommen. Die Informationen und auch Gerüchte haben sich rasant verbreitet. Trotzdem scheint dem Software-Riesen nicht daran gelegen zu sein, den Markt möglichst schnell zu erobern: Die Uhr soll Ende 2014 erscheinen.

 

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Über den Autor Vangelis

Ich bin Vangelis, der Inhaber und Administrator von windowspower.de Ich bin begeisterter Windows-Fan und habe die letzten Jahre zusammen mit meinem Team windowspower.de aufgebaut.Stetig arbeiten wir daran Lösungsvorschläge für alle möglichen Windows-Probleme zu bieten.Ich freue mich sehr, wenn Euch unsere Tipps und Tricks auf windowspower.de helfen.

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