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Es muss nicht immer Photoshop sein – Die besten Alternativen zum Platzhirsch



Ihre besten Schnappschüsse möchten Hobbyfotografen gern anspruchsvoll präsentieren, z. B. in Form eines Fotobuchs mit Hardcover – und online ist das auch schnell getan. Doch zuvor gilt es, die Bilder gegebenenfalls aufzuhübschen, indem rote Augen entfernt, Kontraste erhöht und weitere Maßnahmen zur Bildbearbeitung ergriffen werden.

Doch mit welchen Programmen funktioniert die Bearbeitung am besten? Die Profis greifen zu Adobe Photoshop. Das Programm, das im Jahr 2020 dreißigsten Geburtstag feiern wird, wird sogar alltagssprachlich als Synonym für Bildbearbeitung genutzt. Warum also ein anderes Programm benutzen? Der Hauptgrund: Adobe Photoshop ist teuer. Inzwischen gibt es Photoshop nur noch im Abo-Modell für knapp 300 Euro für die Ein-Jahres-Lizenz. Wir zeigen kostenfreie bis günstige Alternativen, die für die Bearbeitung der Urlaubsbilder völlig ausreichen.

GIMP – fast so bekannt wie das Original

Die bekannteste Photoshop-Alternative GIMP ist nicht nur kostenlos, sondern wird auch von einer starken Community supportet. Dank dieser können auch Anfänger den extrem großen Funktionsumfang erlernen. Das beliebte Fotobearbeitungsprogramm für Anfänger und Fortgeschrittene ist Open Source, sprich der Programm-Quellcode ist frei einsehbar. GIMP ist für alle gängigen Betriebssysteme wie Windows, macOS und Linux verfügbar.

GIMP

Paint.Net – Old School Allrounder

Paint.Net unterstützt Ebenen, Blenden und Transparenz und hat das anfängliche Ziel der Washington State University (die das Programm entwickelte, um Microsoft Paint zu ersetzen) deutlich übertroffen. Eine Vielzahl an Plug-Ins, die von einer regen Community entwickelt werden, erweitert die Software stetig. Nutzer können auch PSD-Dateien öffnen und bearbeiten.

Paint.Net

PhotoScape – Die Basis

Photoscape bietet einen ausreichenden Leistungsumfang für alle, die simple Bildbearbeitung einer längeren Einarbeitung vorziehen. Im Vergleich zu GIMP oder Paint.Net schneidet die Bearbeitungssoftware hinsichtlich des Funktionsumfangs allerdings schlechter ab. Die Basis-Version ist kostenlos, doch für einige Features kann sich der Preis von etwa 30 Euro für die Pro-Version durchaus lohnen, je nach Erwartungshaltung des Nutzers:

  • Viewer: Fotos im Ordnermodus ansehen, Diashow erstellen
  • Batch Editor: Mehrere Fotos gleichzeitig bearbeiten
  • Face Search: Ähnliche Bilder online finden

Wer Windows 10 oder macOS nutzt, der muss auf PhotoScape X umsteigen, das mit ansprechendem Design auffährt.

Photoscape

PaintShop Pro 2018 – Aus bekanntem Hause

Amateur- und Profibildbearbeiter kaufen sich für etwa 70 bis 90 Euro je Lizenz eine Software mit allerlei Funktionen. HDR-Effekte können ebenso umgesetzt werden wie die schnelle Bearbeitung mehrerer Bilder auf einmal, ähnlich dem Feature in PhotoScape. Mit Bildbearbeitungsinstrumenten wie inhaltsensitivem Flächenfüllen oder dem Zugriff auf eine Datenbank mit kostenfreien Texturen und Hintergründen bietet das Unternehmen Corel, das hinter PaintShop Pro steht, Nutzern einen Mehrwert gegenüber diversen anderen Bildbearbeitungsprogrammen.

PaintShop Pro 2018

Photoshop  33641953982_5141c8651e_z_d
Flickr
Bildbearbeitung Timmi – vorher/nachher
Maja Dumat CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Vangelis

Ich bin Vangelis, der Inhaber und Administrator von windowspower.de Ich bin begeisterter Windows-Fan und habe die letzten Jahre zusammen mit meinem Team windowspower.de aufgebaut.Stetig arbeiten wir daran Lösungsvorschläge für alle möglichen Windows-Probleme zu bieten.Ich freue mich sehr, wenn Euch unsere Tipps und Tricks auf windowspower.de helfen.

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