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Geld sparen: Windows 10 Pro Lizenz als Schnäppchen

Bei Windows 7 ist längst der Support abgelaufen. Sollte es mit diesem System noch Probleme geben, ist keine richtige Hilfe gewiss. Windows 8 oder Windows 8.1. scheint ohnehin bei den Usern eher unbeliebt. Das Betriebssystem befindet sich längst auf dem Abstellgleis und auch hier ist trotz günstiger Lizenz kaum noch Support für die Zukunft zu erwarten. Im Microsoft Shop gibt es die 10er Vollversionen für über 100 Euro bzw. die Pro-Version für über 200 Euro zu haben. Dagegen stehen die günstigen Lizenzen im Internet. Doch handelt es sich hier wirklich um Schnäppchen und wieso werden die Keys teilweise zu Spottpreisen angeboten?

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Bild: Pixabay.com – Nutzer Simon

Einfacher Download statt klassischer Box

Windows 10 Professional ist für etwa 12 Euro als Download zu bekommen. Günstiger scheint es wirklich nicht. Aber nicht alle Anbieter halten hier auch ihr Versprechen. Immerhin sollte es sich um einen rechtmäßigen und auch gültigen Key handeln. Derart günstige Angebote sind daher immer zu hinterfragen. Allerdings liegen Rechtmäßigkeit und Gültigkeit auch immer in der Verantwortung des Anbieters oder des Händlers.

In erster Linie muss auf die sonst so klassische Box-Version verzichtet werden. Stattdessen lässt sich das Betriebssystem als Download erwerben mit einem entsprechenden Key. Die Preise liegen hier deutlich unter den gängigen Angeboten der Box-Version. Trotzdem lohnt sich ein Vergleich, beispielsweise auf dem Software Portal von Berlios. Hier sind Interessenten neben dem Preisvergleich nur wenige Klicks entfernt, Software Product Keys online zu kaufen.

Dafür bekommen Käufer am Ende nur einen Key zur Aktivierung der Software. Heruntergeladen werden muss sie selbst. In der normalen Windows 10 Box befindet sich natürlich ein Medium zur Installation, beispielsweise eine DVD. Wer den Download aber schon erledigt hat, kann das System mit dem Key auf einem neuen Laptop oder einem neuen PC installieren. Die ISO-Dateien sind sogar kostenlos im Internet zu erwerben und können problemlos auf einen USB-Stick kopiert werden. Dieser ist dann nur mit der neuen Hardware zu verbinden und der Assistent hilft bei der Installation.

Risiken von Billigsoftware – woher kommen die Keys?

Das größte Risiko mit einer solchen günstigen Lizenz ist natürlich, dass der Produktschlüssel nicht funktioniert. Das heißt: das Windows ist zwar installiert, lässt sich aber nicht aktivieren und nutzen. Derartige Software-Händler agieren aber nicht wirklich illegal, dehnen nur die Lizenzbedingungen von Microsoft deutlich aus. So gibt es gebrauchte Betriebssysteme, von bereits kaputten oder verschrotteten PCs. Außerdem entstehen Keys aus nicht genutzten Volumenlizenzen, die gerne an Unternehmen gegeben werden. Das komplette Volumen an Lizenzen wird dann im Unternehmen nicht gebraucht und weitergegeben. Daneben sind nicht eingelöste OEM-Versionen unter den Angeboten zu finden. Der sogenannte OEM-Schlüssel wird nur in Kombination mit neuer Hardware rausgegeben. Trotzdem ist der Handel in diesem Bereich vom BGH als legal erklärt worden. Microsoft bleibt das Recht vorbehalten, die Lizenzen an neue Hardware zu binden und damit für einen anderen Nutzer zu sperren. So kommt es zur Ungültigkeit der erworbenen Keys.

Die Käufer können in solch einem Fall nicht juristisch zu Rechenschaft gezogen werden. Trotzdem bleibt immer ein gewisses Restrisiko, dass die Lizenz nach kurzer Zeit nicht mehr funktionieren mag und ein neues Angebot in Anspruch genommen werden muss. Der besonders günstige Preis soll über dieses Risiko hinwegtrösten.

Umweg über Windows 7 oder 8

Es bleibt natürlich immer noch der Umweg über Windows 7 oder 8 bestehen. Diese Lizenz kann als Gebraucht-Software ebenso günstig gekauft sein. Mit einem gültigen Lizenzschlüssel kann Windows 10 dann online aktiviert werden. Natürlich ist hier auch das Update. Version für Windows 10 erforderlich. Teilweise sind aber die legalen Lizenzen für Windows 8 oder Windows 7 deutlich günstiger zu bekommen. Wer hier aber die Professional Version nutzen will, braucht auch von den älteren Betriebssystemen eine entsprechende Version. Ein Key von Windows 7 Home Premium würde auch nur das Windows 10 Home freischalten und nicht die Pro-Version.

Lizenzschlüssel auslesen

Der Lizenzschlüssel steht meist im Setup der Box oder DVD-Hülle. Gibt es keine Box, so muss der Schlüssel über das Betriebssystem selbst ausgelesen werden. Schließlich prüft Microsoft regelmäßig über die Aktivierung, ob der Systemschlüssel rechtmäßig ist. Zum Auslesen ist meist zusätzliche Software notwendig, wie beispielsweise Magical Jelly Bean oder der LicenceCrawler. Diese muss zunächst installiert und dann anhand der Vorgaben bedient werden.

 

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Vangelis

Ich bin Vangelis, der Inhaber und Administrator von windowspower.de Ich bin begeisterter Windows-Fan und habe die letzten Jahre zusammen mit meinem Team windowspower.de aufgebaut. Stetig arbeiten wir daran Lösungsvorschläge für alle möglichen Windows-Probleme zu bieten. Ich freue mich sehr, wenn Euch unsere Tipps und Tricks auf windowspower.de helfen.
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