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EBAY – für Privatverkäufer langsam ein teurer Spaß


Als EBAY in Deutschland bekannt wurde, boomte der Online-Flohmarkt für private Anbieter, da diese Plattform viele Interessenten bediente und der Ottonormalverbraucher günstig Ware kaufen und verkaufen konnte. Das Prinzip ist wie bei einem „normalen“ Auktionshaus oder Flohmarkt, nur dass der Vorgang online, einfach und bequem, von zuhause stattfindet.

EBAY wird für Privatverkäufer langsam ein teurer Spaß.

Gerade viele Privatleute nutzten dieses profitable Angebot, da damals die Gebühren, die an EBAY gezahlt wurden, im Verhältnis zu den heute geforderten gering war. Doch nicht nur Privatverkäufer nutzen das Angebot, sondern auch viele kommerzielle Händler bedienten sich dieses Portals für das Angebot Ihrer Neuware. So hat sich EBAY immer mehr zu einer Händler-Verbraucher-Plattform entwickelt.

Wie es immer so läuft, gemäß Angebot und Nachfrage, sind im Laufe der Jahre und vor allem aufgrund der großen Beliebtheit von EBAY, die Gebühren und Provisionen immer wieder erhöht worden. Hinzu kommt das die Gewinne des Online-Auktionshauses letztlich zurückgingen und somit wieder eine Gebührenerhöhung der logische Folgeschluss war.

So werden ab dem 6.Mai 2015 werden wieder einmal die Gebühren bzw die zu zahlende Provision an das Online-Auktionshaus EBAY für Privatanbieter erhöht. Waren früher 10% Provision von dem erzielten Verkaufspreis fällig, so wird zukünftig die Provision von dem Gesamtbetrag des Verkaufspreises zuzüglich Verpackungs- und Versandkosten fällig.

Nach Inkrafttreten der neuen Gebührenverordnung lohnt es sich für viele private Nutzer nicht mehr über EBAY Privatverkäufe durchzuführen. Vor allem bei großen Pakten, die entsprechend höhere Versandkosten nach sich ziehen, kann die zu zahlende Provision bei über 15% liegen. Und man beachte, dass dann eventuell noch weitere Kosten auf einen zukommen könnten, wie z.B. Kosten für Zusatzfunktionen oder anfallende Angebotsgebühren.

Ein Beispiel:

Sie verkaufen ein Artikel (Kühlschrank) für 250€ + 40€. Bis dato zahlten Sie 10% Verkaufsprovision auf den reinen Verkaufspreis, also 25€ an EBAY. Ab dem 6.Mai ist dann eine Verkaufsprovision vom Gesamtpreis, also 29€ an EBAY zu zahlen.

Aber es gibt noch weitere Veränderungen bei EBAY. Zukünftig wird es keine 0-Cent-Auktionen mehr geben. Auch hier konnte man Geld sparen, indem man monatlich bis zu 100 Auktionen mit einem Startpreis von 1,00 Euro ohne jegliche Angebotsgebühren starten konnte. Dafür stellt EBAY nun das

20-Plus-Paket zur Verfügung, mit welchem man nur noch bis zu 20 Angebote pro Monat ohne Angebotsgebühr starten kann. Dabei wird kein Unterschied mehr gemacht, ob Sie Auktionen mit Festpreis, oder mit Startpreis oder Sofortkauf einstellen. Des Weiteren werden auch Gebühren für Startzeitplanung und Angebote mit nicht öffentlicher Bieter-und Käuferliste erhoben.

EBAY – Langsam zu teurer

Leider muss mal wieder der kleine Mann tiefer in die Tasche greifen, um die rückläufigen Gewinne von EBAY aufzufangen. Schade, denn EBAY wurde erst durch den kleinen Mann so erfolgreich und EBAY sollte bedenken, dass mit weiter steigenden Gebühren viele Privatanbieter nicht mehr das Angebot nutzen, sondern auf den Wettbewerb umsteigen.

Wie ist Ihre Meinung hierzu? Teilen Sie uns doch auch Ihre Meinung hier mit ….

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Über den Autor Vangelis

Ich bin Vangelis, der Inhaber und Administrator von windowspower.de Ich bin begeisterter Windows-Fan und habe die letzten Jahre zusammen mit meinem Team windowspower.de aufgebaut.Stetig arbeiten wir daran Lösungsvorschläge für alle möglichen Windows-Probleme zu bieten.Ich freue mich sehr, wenn Euch unsere Tipps und Tricks auf windowspower.de helfen.

ein Kommentar

  1. Hallo windowspower.de, hallo Vangelis,

    ich bin Gründer und Betreiber des kostenlosen Auktionshauses Spandooly.de und bin mal wieder erstaunt über die Strategie von Ebay. Als damals viele Neuerungen anstanden, wie PayPal-Pflicht, Gebührenerhöhungen oder das „einseitige“ Bewertungssystem, habe ich mich dazu entschlossen eigenhändig eine Alternative zu entwickeln. Spandooly.de ist mittlerweile vollständig nutzbar und wird von mir täglich weiterentwickelt. Vielleicht sieht man sich ja dort wieder 🙂

    Ebay war für mich als Privatperson vor einigen Jahren noch eine spannende Verkaufsmöglichkeit und auch das ein oder andere Schnäppchen ließ sich dort machen.
    Meiner Meinung nach schafft sich dieser Marktplatz aber nun selber ab.
    Ob die Berechnung einer Verkaufprovision auf den Gesamtpreis (inkl. Versandkosten) überhaupt „erlaubt“ ist, bleibt mir sowieso ein Rätsel, da der Versand eine Leistung ist, die Ebay nicht erbracht hat.
    Ob sich das Verkaufen für Händler in diesem Auktionshaus noch lohnt, würde mich auch mal interessieren. Privatverkäufer findet man dort auf jeden Fall immer weniger. Vielleicht gibt es hierzu ja noch eine Rückmeldung.

    Viele Grüße
    Marco

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