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DSL und LTE: schnelles Internet daheim und unterwegs



Viele unserer Leser werden sich noch an die Zeit erinnern, in der Internetzugänge in ruralen Gegenden lediglich über den regulären Telefonanschluss beziehungsweise das 56k-Modem möglich waren. Das hat sich heute Gott sei Dank geändert. Nun gibt es nicht nur mehrere Übertragungsstandards, sondern auch eine nie geahnte Gerätevielfalt. Für welchen Internetanschluss soll man sich also entscheiden?

Verfügbarkeit von DSL

Der DSL-Internetstandard dient zur Kommunikation zwischen DSL-Modem und DSLAM (DSL-Zugangskonzentrator). Auf diese Weise wird dem Nutzer ein Breitband-Internetzugang über einen Internet-Zugangsserver zur Verfügung gestellt. Allerdings gibt es den High-Speed-Internetzugang von den bekannten DSL-Anbietern nicht überall – einen Verfügbarkeitstest haben wir hier gefunden. Auch das Glasfasernetz, ein weiteres modernes Übertragungsmedium zur Datenkommunikation, ist nicht in allen ruralen Gebieten der Bundesrepublik verfügbar. Wer also bis dato weder einen DSL-, noch einen Kabel-Internet-Anschluss bekommen konnte, hatte schlechte Karten. Kann LTE eine Alternative sein? Welche Vor- und Nachteile sind damit verbunden?

LTE als DSL-Alternative

Die meisten Smartphone- und Tablet-Besitzer können mit dem Begriff LTE etwas anfangen. Das Akronym steht für „Long Term Evolution“, einen Mobilfunkstandard der vierten Generation, der mit bis zu 300 Megabit pro Sekunde deutlich höhere Downloadraten erreichen kann als sein Vorgänger UMTS. Der rasche LTE-Ausbau gewährleistete, dass die Besitzer moderner mobiler Endgeräte von überall aus auf das superschnelle Internet zugreifen konnten.

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© Goodshoot/Thinkstock

Durch die hierzulande nahezu flächendeckende Existenz dieser Funktechnik können jetzt auch entlegene, ländliche Winkeln schnell surfen, ohne dafür eine DSL-Leitung zu benötigen. Es gibt allerdings einen gravierenden Unterschied, den man auch als Nachteil auslegen könnte: Anders als bei DSL teilen sich nämlich die Nutznießer im Einzugsgebiet eines Funkturms die zur Verfügung stehende Maximalbandbreite.

Die Zukunft des High-Speed-Internets

Der Zugang zum Internet wird mehr und mehr zu einer Notwendigkeit. In Zukunft könnte flächendeckendes High-Speed-Internet zu einem gesellschaftlichen Grundbedürfnis avancieren – die mit W-LAN ausgestatteten Innenstädte unserer Metropolen gewähren darauf schon einmal einen Ausblick. Auch für Firmen, Städte und Gemeinden ist schnelles, mobile Internet unabdingbar. Die vierte Generation der Mobilfunkstandards (LTE) schafft 100 Megabit in vielen Städten und 500 Megabit in Feldtests unter optimalen Bedingungen. Die nachfolgende Generation soll 1000mal schneller sein als heutige Verbindungen – kaum zu glauben. Koreanische Wissenschaftler machten die ersten Versuche mit der 5G-Technologie. Vor einigen Monaten kündigten sie dann die KoOperation mit EU-Experten an, um dem Ziel, bis 2020 eine 10-Gigabit-Verbindung für Smartphone-Anwender zu schaffen, näher zu kommen.

Bild 1: © Goodshoot/Thinkstock
Bild 2: © Chad Baker/Photodisc/Thinkstock

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Vangelis

Ich bin Vangelis, der Inhaber und Administrator von windowspower.de Ich bin begeisterter Windows-Fan und habe die letzten Jahre zusammen mit meinem Team windowspower.de aufgebaut.Stetig arbeiten wir daran Lösungsvorschläge für alle möglichen Windows-Probleme zu bieten.Ich freue mich sehr, wenn Euch unsere Tipps und Tricks auf windowspower.de helfen.

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