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Bezahlen in Onlineshops: Sicherheit als entscheidendes Kriterium



Das Einkaufen im Internet bietet viele Vorteile, aber mit ihm gehen auch Risiken einher. Das betrifft insbesondere die Bezahlung. Je nach Bezahlungsmethode unterscheiden sich diese Gefahren erheblich. Verbraucher sollten deshalb genau abwägen, welches Verfahren sie wählen. Bietet ein Shop keine sichere Variante, sollten sie lieber woanders einkaufen.

Rechnung optimal, Vorkasse und Nachnahme besonders unsicher

Die größte Sicherheit garantiert ein Kauf auf Rechnung. Kunden nehmen die Ware entgegen und können sie in Ruhe überprüfen, erst danach überweisen sie die Summe. Das Problem besteht aber darin, dass nur eine kleine Minderheit an Shops diese Option zur Verfügung stellt. Das liegt an den finanziellen Ausfallrisiken für die Händler. Meist müssen sich Verbraucher deshalb nach Alternativen umsehen. Viele Shops ermöglichen zum Beispiel den Kauf per Vorkasse oder Nachnahme. Von beidem raten Experten dringend ab. Bei Vorkasse müssen sich Kunden darauf verlassen, dass ein Händler die Ware tatsächlich zusendet. Wenn dies nicht der Fall ist, müssen Besteller das Geld umständlich juristisch einklagen. Auch von einer Bestellung auf Nachnahme sollten Verbraucher absehen. Erstens fallen dafür hohe Gebühren an. Zweitens ist dieses Verfahren längst nicht so sicher, wie es den Anschein hat. Kunden bezahlen die Ware, ohne den Inhalt des Pakets überprüft zu haben. Bei fehlenden und mangelhaften Artikeln kann es bei unseriösen Anbietern zu gravierenden Problemen kommen.

Lastschrift und Kreditkarte: Rückholung des Geldes möglich

Großer Beliebtheit erfreuen sich die beiden Methoden Bankeinzug und Zahlung per Kreditkarte. Beide Optionen zeichnen sich durch den Vorzug aus, dass Kunden das Geld zurückholen können. Besonders einfach lässt sich das bei einer Lastschrift realisieren. Verbraucher haben acht Wochen lang Zeit, bei ihrer Bank einer Abbuchung zu widersprechen. Gründe müssen sie hierfür nicht angeben, bei den meisten Onlinebanking-Systemen reichen ein oder zwei Klicks und eine Bestätigung mit einer TAN. Etwas komplizierter gestaltet sich der Vorgang bei Kreditkarten. Hier müssen Verbraucher meist ein Formular ausfüllen und den Grund nennen. Lastschriften und Kreditkartenzahlungen gehen aber auch mit einem entscheidenden Nachteil einher. Kunden übermitteln sensible Daten ihres Girokontos oder ihrer Kreditkarte. Unseriöse Händler und Hacker können diese für Abbuchungen missbrauchen. Diese lassen sich zwar stornieren, aber das bedeutet einen gewissen Aufwand und zumindest zeitweise einen Fehlbetrag auf dem Konto. Zudem besteht die Gefahr, eine solche Transaktion zu übersehen und die Storno-Frist zu verpassen.

Keine Kontodaten preisgeben: Online-Bezahlsysteme

Genau aus diesem Grund finden zunehmend Online-Zahlsysteme Verbreitung. Zwei Varianten lassen sich unterscheiden: Bei PayPal, Moneybookers und Co. richten Nutzer einen eigenen Account ein, Transaktionen erfolgen von dort. Bei Sofortüberweisung und giropay verbinden die Dienstleister die Kunden dagegen mit ihrem Onlinebanking bei der Hausbank. Besteller bestätigen die Überweisung mit ihren Bankdaten, also PIN und TAN. In beiden Fällen erhalten Händler die Rechnungsbeträge, ohne dass Kunden missbrauchbare Daten preisgeben müssen. Ähnlich funktioniert auch das System von Barzahlen, wo Käufer ihre Ware in Partnerfilialen Bar bezahlen können. Die richtige Bezahlmethode ist für den sicheren Online-Kauf wichtig.

Auf sichere Verbindung achten

Beim sicheren Bezahlen sollten Verbraucher zusätzlich grundlegende Tipps beherzigen. So sollten sie stets prüfen, ob sie Daten jeglicher Art verschlüsselt übermitteln. Ob eine sichere SSL-Verbindung besteht, erkennen sie in der Adressleiste. Statt „http“ muss dort „https“ stehen. Darüber hinaus empfiehlt sich ein genauer Blick auf die jeweilige Seite. Trojaner können beispielsweise dafür sorgen, dass sich eine gefälschte, aber echt aussehende Seite dazwischenschaltet und wichtige Daten wie das Passwort für PayPal oder die PIN bei giropay abgreift. Bestenfalls nisten sich solche Schädlinge gar nicht erst ein, Verbraucher sollten stets eine gute und aktuelle Anti-Viren-Software besitzen.

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Vangelis

Ich bin Vangelis, der Inhaber und Administrator von windowspower.de Ich bin begeisterter Windows-Fan und habe die letzten Jahre zusammen mit meinem Team windowspower.de aufgebaut.Stetig arbeiten wir daran Lösungsvorschläge für alle möglichen Windows-Probleme zu bieten.Ich freue mich sehr, wenn Euch unsere Tipps und Tricks auf windowspower.de helfen.

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