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4 überflüssige Verhaltensmuster auf Twitter



Dieses Jahr wird Twitter sieben und wie mit jedem Geburtstag ist es auch hier an der Zeit, zu reflektieren: Mit 500 Millionen Tweets jeden Tag, gibt es doch bestimmt die ein oder andere Nachricht, die nicht unbedingt notwendig ist? Da die meisten Tarife für Smartphones häufiges und ungestörtes Browsen erlauben, ist es nicht verwunderlich, dass über die Hälfte aller Nutzer von einem mobilen Gerät aus auf das soziale Netzwerk zugreifen. Das macht es natürlich leichter, Belangloses zu zwitschern – oft ist das amüsant, öfter jedoch einfach nicht notwendig. Was sind die häufigsten Faux-pas auf der universalen Plattform? Die folgenden werden wohl den meisten Usern bereits aufgefallen sein:

1. Zu viele Tweets auf einmal senden
Wie oft passiert es, dass man aufhört jemandem zu folgen, weil derjenige einfach zu oft und zu viel zwitschert? Normalerweise vermittelt das den Eindruck, dass diese User nicht darauf achten, was sie veröffentlichen. Das ist nicht nur langweilig, sondern gibt anderen Nutzern das Gefühl, dass die Übeltäter die Plattform nur dazu nutzen, um ihrem Gesprächsschwall freien Lauf lassen zu können – etwas, das ihre Freunde in einem normalen Gespräch wohl nicht zulassen würden. Online ist das natürlich sehr viel einfacher, kann einen aber Follower kosten. Wer möchte schon konstant mit Tweets bombardiert werden, die den Eindruck erwecken, dass der Urheber eigentlich keine Antworten hören möchte?

2. Zitate, Zitate, Zitate
Wie auf Facebook, gibt es auch auf Twitter viele Hobby-Philosophen: Die Mehrheit ihrer Updates sind verschiedene Zitate, die, komplett aus dem Kontext gegriffen, einfach nicht viel Sinn machen. Generell sind Zitate schön und oft auch inspirierend, aber zu häufig erscheint es, als wollte der Urheber bloß so viele Retweets wie möglich erreichen. Das ist schade, denn das Ziel, möglichst viele Retweets zu bekommen mit Informationen, die einfach nur eintönig sind, ist kein Verhalten, das mit Follows belohnt werden sollte.

3. Kein Engagement zeigen
Dieser Punkt ist Nummer 1 sehr ähnlich, denn auch hier handelt es sich um User, die nicht wirklich an Twitter als soziales Netzwerk an sich interessiert sind, sondern aus einem anderen Grund teilnehmen. Es ist nicht schwierig, zufällige Tweets zu senden und es dabei zu belassen. User, die sich jedoch die Zeit nehmen, wirklich mit anderen zu interagieren und Gespräche zu führen, werden leider immer seltener.

4. Dieselben Tweets, jeden Tag
Dieses Problem sieht man am häufigsten bei professionellen Social Media Marketern – aber auch hier stellt sich die Frage: Warum nicht einfach ein wenig Zeit investieren und neue, originelle Tweets produzieren? Diese Strategie, obwohl viel einfacher weil automatisiert, bringt zwar Retweets, aber welcher engagierte Nutzer möchte wirklich jemanden folgen, der nichts Neues beizutragen hat? Auch hier besteht das gleiche Problem wie bei den oben genannten Punkten: Man bekommt zwar eine kleine Belohnung in der Form von ein paar Retweets für seine “harte” Arbeit, aber verpasst dabei einfach so viel mehr. Mit einer solche Strategie ist es unmöglich, sinnvolle, hilfreiche und unterhaltsame Beziehungen zu knüpfen – und ist das nicht das eigentliche Ziel eines sozialen Netzwerkes?

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Vangelis

Ich bin Vangelis, der Inhaber und Administrator von windowspower.de Ich bin begeisterter Windows-Fan und habe die letzten Jahre zusammen mit meinem Team windowspower.de aufgebaut.Stetig arbeiten wir daran Lösungsvorschläge für alle möglichen Windows-Probleme zu bieten.Ich freue mich sehr, wenn Euch unsere Tipps und Tricks auf windowspower.de helfen.

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